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Michelsmarkt: In der Stadt geht’s rund

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Ab Samstag, 27. September, geht’s rund in der Stadt. Denn dann ist bis zum 30. Septemberr der Michelsmarkt in der ganzen Andernacher City angesagt. Rasante Fahrgeschäfte wie die Cortina Bahn „Beach Party“ und das Spezialkarussell „G-Force“ werden die Besucherinnen und Besucher ordentlich durcheinanderwirbeln. Zwar etwas gemächlicher aber umso beeindruckender werden die Fahrten mit dem Riesenrad „Colossus“ sein. In 38 Metern Höhe können die Besucherinnen und Besucher einen ganz besonderen Blick über Andernach genießen. Daneben gibt es die bewährten Fahrgeschäfte und Buden aller Art, die zum Vergnügen und Verweilen einladen. Im Biergarten mit Eventbühne am Ochsentor ist an allen Tagen Stimmung pur angesagt.

Von Sonntag, 28. September, bis Dienstag, 30. September, schlagen etwa 280 fliegende Händler ihre Stände in der City auf. Damit ist der Michelsmarkt der größte Krammarkt im nördlichen Rheinland-Pfalz. Von der Norwegersocke über alle möglichen Haushaltswaren bis hin zu Bekleidung findet hier jeder sicherlich etwas Passendes. Am genannten Sonntag öffnen auch die Händler in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten. Das Parken ist an diesem Tag kostenfrei.

Von Samstag, 27. September, bis Sonntag, 5. Oktober, ist der Michelsmarkt der Künste in der Stadthausgalerie. Mitglieder der Kunstakademie Rheinland zeigen hier ihre Werke.

Übrigens: Seit über 600 Jahren feiert die Stadt Andernach den traditionellen Michelsmarkt, denn am 8. Juni 1407 wurde dieser erstmals offiziell und urkundlich erwähnt! Damals gewährte der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden der Stadt bis auf Widerruf den Markt. Seitdem steht der Michelsmarkt für die Andernacher und die Tausenden Besucher der Stadt für blühenden Handel, Feilschen um die beste Ware und kulinarisch-festliche Höhepunkte.
Neben den fliegenden Händlern, dem Jahrmarkt und den vielen Fahrgeschäften faszinieren viele Attraktionen die Besucher.

 

Straßensperrungen und ÖPNV:

Wegen des Michelsmarktes ist es notwendig von Mittwoch, 24. September, bis einschließlich Mittwoch, 1. Oktober, folgende Straßen für den Verkehr zu sperren: Bahnhofstraße ab Wilhelmstraße, Marktplatz, Schafbachstraße, Friedrichstraße, Auf der Wick, Kirchstraße ab Einmündung Steinweg, Marktgasse, Einsengasse, Am Stadtgraben von Einmündung Tiefgarage bis Friedrichstraße. In dieser Zeit wird auch der ÖPNV leicht geändert. Die Buslinie 361 (Südstadt-Linie) wird die Haltestellen „Stadtgraben“, „Helmwartsturm“ und „Bahnhofstraße“ Richtung Stadtauswärts in dieser Zeit nicht mehr anfahren. 

Eine Ersatzhaltestelle für die Linie 361 wird für die Dauer der Sperrung in der „Moltkestraße“ gegenüber der Feuerwache eingerichtet (Michelsmarktregelung). Die bedarfsorientierte Anruftaxi-Linie 363 (ANDI) kann bis zu den Haltepunkten „Stadtgraben“ und „Bahnhofstraße“ fahren und dreht dort. Die Haltestelle „Helmwartsturm“ entfällt für die Zeit des Michelsmarktes. Ab Donnerstag, 2. Oktober, nimmt der Stadtlinienverkehr wieder den gewohnten Betrieb auf.

 

Jetzt weiden Rinder auf der Permakultur

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Die Permakultur „Lebenswelten“ in Eich hat drei neue Bewohner: Drei gut ein Jahr alte weibliche Rinder der Rasse Hereford bevölkern jetzt eine mehr als vier Hektar große Fläche auf dem ökologischen Vorzeigeprojekt. Hier werden sie unter anderem auch als „lebende Rasenmäher“ ihren Beitrag für die ökologische Landschaftspflege auf dieser Kompensationsfläche der Stadt leisten. Darüber hinaus gehört Rinderhaltung traditionell zur Landwirtschaft, die ja ein zentraler Punkt der Permakultur ist.

Diese aus der Eifel (Bitburg) stammenden Tiere können sich nun nach Herzenslust auf dem vier Hektar großen Areal frei bewegen. Dort steht ihnen bald auch ein wind- und wettergeschützter fester Unterstand zur Verfügung, den sie betreten und verlassen können, wie sie es wollen. Diese so genannte Offenstallhaltung ist für Hereford-Rinder ideal. Denn sie sind sehr robust und anpassungsfähig. Nicht nur diese Kriterien gaben den Ausschlag dafür, dass diese Rasse für die Permakultur ausgewählt wurde. Weitere Pluspunkte sind, dass es diese Rasse, die ursprünglich aus dem britischen Herefordshire stammt, schon seit dem 17. Jahrhundert gibt. Schließlich gehört der Erhalt alter Tierrassen zum Programm der Permakultur. Die ausgewählten Tiere sind darüber hinaus genetisch hornlos und sehr gutmütig, was die Haltung erleichtert.

Jetzt können die Rinder die saftigen Wiesen bis etwa Ende des Jahres abweiden. Dann werden sie, wie es in der Landwirtschaft nun einmal üblich ist, geschlachtet. Das Fleisch wird über den Fair-Regio-Laden vermarktet. „Wir haben hier keinen Streichelzoo, sondern betreiben ökologische Landwirtschaft. Und da gehört das Schlachten von Tieren dazu“, betont der Geschäftsführer der für die Permakultur zuständigen Gesellschaft Perspektive, Karl Werf. Im nächsten Jahr werden dann neue Rinder die Weidelandschaft bevölkern.

Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten betont: „Die Rinder sind ein weiterer Beitrag zur Artenvielfalt auf unserem Gelände und ein weiteren Beitrag für das Gesamtprojekt Essbare Stadt, das wir uneingeschränkt und mit vielen neuen Ideen weiter vorantreiben.“  

Das Gelände der „Lebenswelten“ ist eine kommunale Fläche von etwa 14 Hektar Größe nahe dem Ortsteil Eich bei Andernach. Initiiert durch die Perspektive gGmbH konnte im Frühjahr 2008 die Stadt Andernach für die Idee einer Veränderung und Neugestaltung des Geländes nach den Prinzipien der Permakultur gewonnen werden. Grundgedanke der Permakultur ist das Wirtschaften mit er­neuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen. Inzwischen haben sich die „Lebenswelten“ zu einem oft be­suchten Erholungsgebiet für Bürger und Bürgerinnen ent­wickelt. Freizeitmöglichkeiten und landwirtschaftliche Nutzung ergän­zen einander. Elemente wie Bienenweide und Schmetterlings­wiese sind Naturschutz-Ausgleichsflächen. Gemüsegarten und Freigehege für seltene Nutztierrassen die­nen der Bildung von Umwelt-Verständnis bei Mitarbeitern und Besuchern. So bietet das Gelände auch die Möglichkeit von Betreuungs- und Bildungsangeboten für Schulklassen und Kindergärten und ist gleichzeitig Arbeitsort mit sinnvollen und zielführenden Arbeits- und Beschäftigungsangeboten für Mitarbeiter der Per­spektive gGmbH.
Auf der Grundlage der Permakultur ist auch die Idee, Planung Umsetzung der „Essbaren Stadt“ entstanden. Bei der Pflanzung und Pflege sind hier die Teilnehmer täglich im Einsatz.

 

 

Werftstraße zwischen Kreisel und Kreuzung gesperrt

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Die Sanierung der Werftstraße geht in die nächste Phase. Jetzt steht der Bereich zwischen Koblenzer Straße und dem Kreisel am Wasserturm an. In der ersten Aprilwoche beginnen die Arbeiten zwischen der Kreuzung Koblenzer Straße und Füllscheuer. Anschließend geht es in Richtung Wasserturm-Kreisel weiter. Für Verkehrsteilnehmer heißt das: Eine Durchfahrt von der Kreuzung an der Koblenzer Straße bis zum Wasserturm und umgekehrt ist nicht möglich, weil die Werftstraße zunächst im unteren Bereich komplett gesperrt werden muss. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten, wenn alles glatt läuft und die Witterung mitspielt, abgeschlossen sein. Die in diesem Bereich ansässigen Firmen können allerdings weiterhin angefahren werden.

In der Werftstraße werden die Versorgungsträger (Gas, Kommunikation) und das Abwasserwerk neue Leitungen verlegen, ehe die Fahrbahn dann erneuert wird. Auch werden bei Bedarf Hausanschlüsse ausgetauscht.

 


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