© Impressum    Drucken Drucken    Downloads Downloads    Englisch

Andernach feiert Europa: Kunst, Kultur und Köstlichkeiten

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Die Bäckerjungenstadt steht ein Wochenende lang ganz im Zeichen von Europa. Denn vom 4. bis 6. Juli ist in Andernach das große Europafest mit den Tagen der Brüderlichkeit angesagt. Drei Tage lang wird in der ganzen City ein buntes Programm mit Teilnehmern aus den verschiedensten Ländern Europas geboten, das wegen der WM leicht geändert wurde (s.u.). So offerieren Markthändler aus den unterschiedlichsten Ländern des Kontinents ihre lukullischen Spezialitäten. Kletterfreunde können unter Anleitung das Geysir-Erlebniszentrum hinaufkraxeln, Oldtimerfans schlägt das Herz beim Anblick der historischen Karossen in den Rheinanlagen höher, Musikfreunde können sich über verschiedene europäische Bands freuen und die Bildende Kunst zeigt die verschiedenen Facetten Europas. Heimische Einzelhändler beteiligen sich ebenfalls am Europafest und veranstalten am Sonntag die Bäckerjungenrallye, bei denen die neuen Bäckerjungentaler eine besondere Rolle spielen werden. Eine kleine Kirmes bietet zusätzliche Unterhaltung.

Ein besonderer Höhepunkt ganz im Sinne Europas sind die „Tage der Brüderlichkeit“. Im vergangenen Jahr wurden diese Tage in Andernachs französischer Partnerstadt St.-Amand-les-Eaux ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Die Freunde meiner Freunde sind meine Freunde“ treffen sich Andernachs Partnerstädte und wiederum deren Partnerstädte unter anderem um den europäischen Gedanken zu vertiefen und um die Kontakte weiter zu intensivieren bzw.um neue Kontakte zu knüpfen.
Darüber hinaus gibt es reichlich Live-Musik von Bands aus ganz Europa, eine Künstlermeile, Workshops und vieles mehr.

Das Programm:

 

Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Juli: 

10.00 – 19.00 Uhr „Digital unterwegs“ – Die Ausstellung auf dem Frachtschiff MS Wissenschaft

10.00 – 16.00 Uhr Ausstellung  „Sabrina D’Aglianos Elle dit Venise“ im Historischen Rathaus

 

Freitag, 4. Juli

10.00 Uhr      Eröffnung der Ausstellung „Lesen und Schreiben - mein Schlüssel zur Welt“ in der Stadtbücherei

NEU!!! 15.30 Uhr (statt 18.00 Uhr) Lesung und Podiumsgespräch mit dem französischen Lyriker Raphael Monticelli zu Sabrina D’Aglianos Ausstellung „Elle dit Venise“

NEU!!!! 20.30 Uhr (statt 20.00 Uhr), der Chansonnier, Liedermacher, Komponist und Interpret Marcel Adam tritt im Stadtmuseum auf, Eintritt 17 Euro, Infos und Tickets unter 02632/922 226

 

Samstag, 5. Juli

09.30 Uhr      Europa-Klassik ; Oldtimer- und Youngtimertreffen in den Rheinanlagen

09.00 Uhr      Euro Marché trifft die essbare Stadt auf dem Marktplatz - internationaler Geschmacksmarkt

10.00 bis 13 Uhr Uhr          Ausstellung „Lesen und Schreiben – Mein Schlüssel zur Welt“ in der Stadtbücherei

11.00 Uhr      21 Meter Strickleiter-Klettern mit dem Kandi-Turm Team

11.00 Uhr      Künstler aus Europa stellen aus Rheintor

11.00 Uhr      Flohmarkt des Fördervereins Christuskirche vor der Christuskirche

12.00 Uhr      Musikduo „Jana & Robin“

13.00 Uhr      Infostand Europäischer Organisationen – Musik, Kaffee und Kuchen mit dem BvS Gymnasium

14.00 Uhr      Eröffnung „Künstler aus Europa stellen“ aus im Rheintor

14.00 bis 17 Uhr Uhr          Ausstellung „Pecunia non olet“ – Römische Fundmünzen aus Andernach  im Stadtmuseum

15.00 Uhr      Eröffnung des Freundschaftsgartens im Schlossgarten

15.00 Uhr      Musikduo „Brackelsberg & Müllenschläder“ auf dem Marktplatz

16.00 Uhr      Musikalischer Auftritt Club Francais – Paul et Pauliné

17.00 Uhr      Heurigenabend des Deutsch-Österreichischen Freundschaftskreises mit der Schützenkapelle und dem Duo „Die Stockerauer“

18.00 Uhr      Rock´n Roll Konzert mit den „Fat Daddies and the Tip Toe“ in den Rheinanlagen

19.00 Uhr      Flamencojazz Trio „Compása Tres“

 

Sonntag, 6. Juli:

10.00 Uhr      „Europa-Klassik“ Oldtimer-und Youngtimertreffen in den Rheinanlagen

11.00 Uhr      Künstlermeile in der Rheinstraße

11.00 Uhr      Kinderflohmarkt in der Bahnhofstraße

11.00 Uhr      Euro Marché trifft die essbare Stadt auf dem Marktplatz – internationaler Geschmacksmarkt

11.00 Uhr      Kampfsportgruppe „Pil Sung“ auf dem Marktplatz

11.00 Uhr      Der Lions-Club Laacher See ist vor dem Erlebniszentrum mit Erfrischungen vertreten. Die Einnahmen aus dem Verkauf kommen dem Hospizverein Andernach zugute. 

12.30 Uhr      internationales Buffet  im Haus der Familie

13.00 Uhr      Tanzwokshops im Haus der Familie

13.00 Uhr      Infostand Europäischer Organisationen – Musik, Kaffee und Kuchen mit dem BvS Gymnasium

14.00 Uhr      Ausstellung „Pecunia non olet“ Römische Fundmünzen aus Andernach  im Stadtmuseum

14.00 bis 16.00 Uhr            Kinderbetreuung im Haus der Familie

14.00 Uhr      Konzert des „Orchestre Europa“ auf dem Marktplatz

14.45 Uhr      Stadtführung zum Thema „essbare Stadt“ ab Geysir-Erlebniszentrum; Erw. 5,00 €; Kinder 2,50 €

15.00 Uhr      Liveband „Black Five´s“ in den Rheinanlagen

15.00 Uhr      Freundschaftsgarten im Schlossgarten

15.30 Uhr      Stadtorchester Andernach im Schlossgarten

16.30 Uhr      Stadtorchester gemeinsam mit der Schützenkapelle Stockerau

17. 00 Uhr     Heurigenabend des Deutsch-Österreichischen Freundschaftskreises

Weitere Informationen gibt es bei Andernach.net, Konrad-Adenauer-Allee 40, im Geysir-Erlebniszentrum, 56626 Andernach, Tel.: 02632 / 987948-0, Fax: 02632 / 987948-30, Mail: info@andernach.net

 

Jetzt weiden Rinder auf der Permakultur

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Die Permakultur „Lebenswelten“ in Eich hat drei neue Bewohner: Drei gut ein Jahr alte weibliche Rinder der Rasse Hereford bevölkern jetzt eine mehr als vier Hektar große Fläche auf dem ökologischen Vorzeigeprojekt. Hier werden sie unter anderem auch als „lebende Rasenmäher“ ihren Beitrag für die ökologische Landschaftspflege auf dieser Kompensationsfläche der Stadt leisten. Darüber hinaus gehört Rinderhaltung traditionell zur Landwirtschaft, die ja ein zentraler Punkt der Permakultur ist.

Diese aus der Eifel (Bitburg) stammenden Tiere können sich nun nach Herzenslust auf dem vier Hektar großen Areal frei bewegen. Dort steht ihnen bald auch ein wind- und wettergeschützter fester Unterstand zur Verfügung, den sie betreten und verlassen können, wie sie es wollen. Diese so genannte Offenstallhaltung ist für Hereford-Rinder ideal. Denn sie sind sehr robust und anpassungsfähig. Nicht nur diese Kriterien gaben den Ausschlag dafür, dass diese Rasse für die Permakultur ausgewählt wurde. Weitere Pluspunkte sind, dass es diese Rasse, die ursprünglich aus dem britischen Herefordshire stammt, schon seit dem 17. Jahrhundert gibt. Schließlich gehört der Erhalt alter Tierrassen zum Programm der Permakultur. Die ausgewählten Tiere sind darüber hinaus genetisch hornlos und sehr gutmütig, was die Haltung erleichtert.

Jetzt können die Rinder die saftigen Wiesen bis etwa Ende des Jahres abweiden. Dann werden sie, wie es in der Landwirtschaft nun einmal üblich ist, geschlachtet. Das Fleisch wird über den Fair-Regio-Laden vermarktet. „Wir haben hier keinen Streichelzoo, sondern betreiben ökologische Landwirtschaft. Und da gehört das Schlachten von Tieren dazu“, betont der Geschäftsführer der für die Permakultur zuständigen Gesellschaft Perspektive, Karl Werf. Im nächsten Jahr werden dann neue Rinder die Weidelandschaft bevölkern.

Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten betont: „Die Rinder sind ein weiterer Beitrag zur Artenvielfalt auf unserem Gelände und ein weiteren Beitrag für das Gesamtprojekt Essbare Stadt, das wir uneingeschränkt und mit vielen neuen Ideen weiter vorantreiben.“  

Das Gelände der „Lebenswelten“ ist eine kommunale Fläche von etwa 14 Hektar Größe nahe dem Ortsteil Eich bei Andernach. Initiiert durch die Perspektive gGmbH konnte im Frühjahr 2008 die Stadt Andernach für die Idee einer Veränderung und Neugestaltung des Geländes nach den Prinzipien der Permakultur gewonnen werden. Grundgedanke der Permakultur ist das Wirtschaften mit er­neuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen. Inzwischen haben sich die „Lebenswelten“ zu einem oft be­suchten Erholungsgebiet für Bürger und Bürgerinnen ent­wickelt. Freizeitmöglichkeiten und landwirtschaftliche Nutzung ergän­zen einander. Elemente wie Bienenweide und Schmetterlings­wiese sind Naturschutz-Ausgleichsflächen. Gemüsegarten und Freigehege für seltene Nutztierrassen die­nen der Bildung von Umwelt-Verständnis bei Mitarbeitern und Besuchern. So bietet das Gelände auch die Möglichkeit von Betreuungs- und Bildungsangeboten für Schulklassen und Kindergärten und ist gleichzeitig Arbeitsort mit sinnvollen und zielführenden Arbeits- und Beschäftigungsangeboten für Mitarbeiter der Per­spektive gGmbH.
Auf der Grundlage der Permakultur ist auch die Idee, Planung Umsetzung der „Essbaren Stadt“ entstanden. Bei der Pflanzung und Pflege sind hier die Teilnehmer täglich im Einsatz.

 

 

Werftstraße zwischen Kreisel und Kreuzung gesperrt

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Die Sanierung der Werftstraße geht in die nächste Phase. Jetzt steht der Bereich zwischen Koblenzer Straße und dem Kreisel am Wasserturm an. In der ersten Aprilwoche beginnen die Arbeiten zwischen der Kreuzung Koblenzer Straße und Füllscheuer. Anschließend geht es in Richtung Wasserturm-Kreisel weiter. Für Verkehrsteilnehmer heißt das: Eine Durchfahrt von der Kreuzung an der Koblenzer Straße bis zum Wasserturm und umgekehrt ist nicht möglich, weil die Werftstraße zunächst im unteren Bereich komplett gesperrt werden muss. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten, wenn alles glatt läuft und die Witterung mitspielt, abgeschlossen sein. Die in diesem Bereich ansässigen Firmen können allerdings weiterhin angefahren werden.

In der Werftstraße werden die Versorgungsträger (Gas, Kommunikation) und das Abwasserwerk neue Leitungen verlegen, ehe die Fahrbahn dann erneuert wird. Auch werden bei Bedarf Hausanschlüsse ausgetauscht.

 


> JuZ
Wunschkennzeichen