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Termine und Treffs

Förderverein Behindertenbeirat Andernach/Pellenz

T e r m i n e :

Der nächste Stammtisch findet am Mittwoch, 08.11.2017 um 17:30 Uhr

im Gasthaus "Alt Andernach" statt.

Gesprächsthema und Informationen sind die Vorstellung des Behindertenbeauftragten Herrn Karl Werf sowie die Themen ÖPNV sowie Anregungen und Fragen. Weitere Themen können gerne bis zum 06.11.2017 bei

Karl Emery Olck –                 Sprecher des Behindertenbeirates und
St. Thomaser Hohl 45           Vorsitzender des Fördervereins BAP

Mobil: 0170 / 2370047

e-mail: emery@olck.info

angemeldet werden.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

  

Neuer Vorstand ist gewählt

Die Mitglieder des Förderverein Behindertenbeirat Andernach/Pellenz wählten auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen.

Vorsitzender Karl-Emery Olck

stellvertr. Vorsitzende Ulrike Berkulin

Schriftführerin Rita Krupp

Schatzmeisterin Iris Klee

Kassenprüfer Heribert Zins und Dieter Köhne

Vordergründige Arbeit für den Vorstand wird das Werben um aktive und inaktive Mitglieder für den Verein sein.

Neues Angebot des Behindertenbeirates Andernach-Pellenz

Der Behindertenbeirat Andernach-Pellenz möchte einen Erfahrungsaustausch für Menschen mit Handicap zu Menschen mit Handicap, zu Menschen ohne Handicap, zu Menschen, die anderen helfen wollen oder müssen anbieten.

Die Idee ist, alle diese Menschengruppen sind die besten Experten im Meistern ihres täglichen Umfeldes, wenn dieses Wissen untereinander geteilt wird, neudeutsch vernetzt, lässt sich der Alltag mit Sicherheit besser handhaben. Angesprochene Probleme lassen sich n der Gesprächsrunde ausdiskutieren und Lösungen aufgezeigt werden. Sollten noch Fragen offenbleiben, so werden diese an den Behindertenbeirat weitergeleitet, um Wege der Abhilfe zu schaffen.

Moderator wird Herr Robert Bechmann sein. Herr Bechmann ist selbst ein Mensch mit Handicap.

Ein Schwerpunkt wird sich mit Fragen und praktischen Übungen rund um den Rollator, Rollstuhl und E-Rollstuhl beschäftigen.

Das Katharina-Kasper Seniorenzentrum, Am Stadtgraben 33, 56626 Andernach gibt die Möglichkeit in der Aula des Hauses diese Gespräch ab dem jeden 2. und 4. Mittwoch von 15:30 bis 17:30 Uhr durchzuführen.

Die 1. Sprechstunde findet am 12.04.2017 statt. Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.

Leitsysteme für Sehbehinderte

Barrierefrei für sehbeeinträchtigte Menschen: Der Treppenaufgang zum Haus der Familie hat nun die Orientierungsmarkierung für sehbeeinträchtigte Menschen. In der Bahnunterführung in der Bahnhofstraße wurden die Strahler verändert, da sie sehbeeinträchtigte Menschen stark geblendet haben. Der Behindertenbeirat bittet sehbeeinträchtigte Personen um Rückmeldung, ob die Änderung eine Hilfe darstellt. Des Weiteren  hat der Beirat den Landesverband für Blinde und Sehbeeinträchtigte um eine gemeinsame Ortsbegehung gebeten, damit Andernach auch für Sehbeeinträchtigte barrierefrei wird.

Anregungen und Fragen aus der Bevölkerung werden gerne entgegen genommen. Ansprechpartner finden Sie mit einem Klick...>>hier

 

Energieversorgung: Hilfe bei Problemen.

Wenn beeinträchtigte Menschen Probleme im Bereich Energieversorgung haben, können sie sich an den Vorsitzenden des Fördervereins des Behindertenbeirats, Karls-Emery Olck, wenden. Seine Kontaktdaten:
Karl-Emery Olck
T
el: 0170/2370047
E-Mail emery@olck.info 

 

Barrierefreie Wege und Hochbauten

Seit Jahren werden geplante Tiefbaumaßnahmen – hierzu gehören auch Geh-/Fahrradwege/Straßenübergänge – mit dem Behindertenbeirat erörtert, gemeinsam die notwendige Barrierefreiheit abgesprochen. Die entsprechenden Planungsunterlagen werden erst dann den Ausschüssen und dem Stadtrat vorgelegt. Seit zwei Jahren werden auch von den Ausschüssen und ggf. dem Stadtrat beschlossene Planungsänderungen erneut dem Behindertenbeirat vorgelegt. Werden aus der Bevölkerung Mängel, Gefahrenpunkte dem Behindertenbeirat berichtet, erfolgt sofort eine Mitteilung an das Tiefbauamt, das sich umgehend bemüht, Gefahrenpunkte zu beseitigen. Mängel werden ggf. zurückgestellt, wenn feststeht, dass die betroffenen Wege im Rahmen einer umfassenden Straßenneubaumaßnahme liegen.
Seit zwei Jahren werden auch geplante städtische Hochbaumaßnahmen gemeinsam mit dem Behindertenbeirat eingehend auf Barrierefreiheit überprüft und abgesprochen.

 

Rita Krupp berufen

In den Behindertenbeirat wurde Rita Krupp berufen. Sie gehört dem beratenden Gremium an. Entsprechende Anfragen werden über das Kernteam an sie weitergeleitet.

 

Hilfen bei der Jobsuche

Region. Menschen mit Behinderung habe es schwerer eine geeignet Arbeitsplatz  zu finden obwohl Sie in Ihren  Job´s genau so gut sind wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Es benötigt nur ein Umfeld, das es diesen Menschen gestattet Ihre Fähigkeiten zu entfalten.Hierbei unterstütz das Beratungs- und Betreuungsangebot des Integrationsfachdienstes (IFD) der Beruflichen Integrationsdienste gGmbH der Barmherzige Brüder Saffig .  

Das Angebot des IFD richtet sich an Menschen, die wegen einer körperlichen Behinderung oder psychischen Erkrankung Schwierigkeiten haben, ihren Arbeitsplatz zu finden und zu behalten. Neben der Vermittlung von Menschen mit Behinderung in ein geeignetes Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis, bildet der Berufsbegleitende Dienst ein weiteres Beratungsangebot des Integrationsfachdienstes. In diesem werden schwerbehinderte oder gleichgestellte Menschen während ihrer beruflichen Tätigkeit begleitet, betreut und unterstützt. Neben den Arbeitnehmern werden hier auch Arbeitgeber und Betriebsräte zu allen Fragen und Problemen rund um das Thema Schwerbehinderung und Arbeit beraten und unterstützt. Für die Ratsuchenden ist dieses Beratung kostenfrei.
Dieses Beratungsangebot wird im Auftrag des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland Pfalz angeboten.

Haben Sie weitere Fragen oder wünschen Sie einen persönlichen Beratungstermin? Rufen Sie uns an:

Integrationsfachdienst Koblenz- Mayen
Stefan Minning                Tel. 02632-491053
Bahnhofstraße 40            Andernach

www.berufliche-integrationsdienste.de

info.berufliche-integrationsdienste@bb-saffig.de

 

Das Euroschlüssel Projekt

Es kommt sehr selten vor, dass ein kommunaler Selbsthilfeverein über die Grenzen der eigenen Region hinaus ein Begriff ist. Dem CBF Darmstadt ist dies gelungen – dank eines silbernen Schlüssels, der in ganz Europa in über 12.000 Schlösser passt und vor 25 Jahren ein dringendes Problem beseitigte. Die Rede ist natürlich vom Euro-WC-Schlüssel für öffentliche Behindertentoiletten, der deutschlandweit exklusiv vom CBF Darmstadt vertrieben wird. Doch wie kam es dazu, dass der Club ein einheitliches Schließsystem entwickelte, das sich bald im ganzen Land zum Standard entwickeln sollte? 

Hierzu muss ein Blick zurück in die 1980er Jahre geworfen werden. Die „Last mit dem Örtchen“ beschäftigte die Behindertenselbsthilfe seit Anbeginn ihrer Arbeit. Im Jahr 1985 konnte die Bewegung zwar schon auf ein vergleichsweise dichtes Netz an öffentlichen Behindertentoiletten – insbesondere an Fernstraßen – zurückblicken, doch leider befanden sich die WCs oft in einem desolaten Zustand. Vielerorts fielen die Toiletten dem Vandalismus zum Opfer oder waren derart verschmutzt, dass sie nicht zu gebrauchen waren. Hannelore Hofmann vom CBF Darmstadt ärgerte sich wie viele Betroffene über die Zustände, doch sie weigerten sich, den Status Quo hinzunehmen. Gemeinsam entwickelten sie eine Idee: Ein einheitliches Schließsystem für alle Behindertentoiletten musste her und die dazu passenden Schlüssel sollten nur in die richtigen Hände abgegeben werden.

Bei einem Gespräch mit der Gesellschaft für Nebenbetriebe, Bonn (heute Tank und Rast AG), die für die Verwaltung der Autobahn-Raststätten zuständig war, wurde die Misere erkannt. Schnell ließen sich die Betreiber von der Idee des CBF Darmstadt überzeugen und gaben das Versprechen ab, die Toiletten-Schlösser mit einem einheitlichen Schließsystem zu versehen.

Innerhalb von nur drei Monaten wurden die Schließanlagen mit dem neuen System ausgestattet. 

Inzwischen kann der Schlüssel über die Grenzen Deutschlands hinaus genutzt werden. Alleine „DER LOCUS“ weist 9.000 Toiletten aus, die sich mit dem Euro-Schlüssel (engl. eurokey) öffnen lassen. Dieser liegt bereits in der vierten Auflage vor und soll demnächst auch im Internet Premiere feiern.

Der CBF ist darauf bedacht, dass der Schlüssel ausschließlich an Menschen ausgehändigt wird, die auf behindertengerechte Toiletten angewiesen sind.

 

Das sind z.B.: schwer/ außergew. Gehbehinderte; Rollstuhlfahrer; Stomaträger; Blinde; Schwerbehinderte die hilfsbedürftig sind und gegebenenfalls eine Hilfsperson brauchen; an Multipler Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Menschen mit chronischer Blasen- /Darmerkrankung.

Der deutsche Schwerbehindertenausweis gilt als Berechtigung wenn

 

• das Merkzeichen: aG, B, H, oder BL

• oder das Merkzeichen G und 70% aufwärts, 80, 90 oder 100%

enthalten ist.

Der ärztliche Nachweis wird immer dann als ausreichend angesehen wenn eine Behinderung nicht anders nachgewiesen werden kann.

Dies gilt im Besonderen für Personen aus Ländern die über kein vergleichbares Ausweissystem verfügen. Hier kann auch der europäische Parkausweis für Schwerbehinderte als Nachweis gelten.


Treffen diese Unterlagen mit einer kleinen schriftlichen Bestellung beim CBF-Darmstadt ein, wird der Schlüssel umgehend per Post zugesendet.

Haben Sie weitere Fragen zum Euro-WC-Schlüssel? Dann sprechen Sie uns an!

Unser Team:

Herr Vogl (06151) 8122-15

Herr Braun (06151) 8122-21


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