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Zu Gast bei Freunden

Farnham/Andernach

Farnham/Andernach. 25 Jahre gelebte Städtepartnerschaft gaben Ende Juni 2017 Anlass, mit den Freunden aus der Partnerstadt Farnham nahe London das Jubiläum mit einem Besichtigungsprogramm und einem Festakt gebührend zu feiern. Zwischen Besichtigungstouren nach Limburg und Maria Laach fand man sich am Freitagabend im Historischen Rathaus ein, um gemeinsam die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen und einen Ausblick in die Zukunft zu werfen. In allen Redebeiträgen der Repräsentanten der beiden Städte und den Vertretern der Freundschaftskreise wurde klar hervorgehoben, dass das private Engagement über diesen Zeitraum aus Fremden Freunde werden ließ. Oberbürgermeister Hütten betonte, wie wichtig die menschliche Basis für eine solche Städtepartnerschaft sei und dankte den beiden Freundschaftskreisen Farnham und Andernach für ihre Ausdauer, den steten Austausch und die Herzlichkeit der gegenseitigen Aufnahme in den Gastfamilien. Past Major John Ward unterstrich, dass er sich in Andernach wie zuhause fühle und kein Brexit dieses Gefühl abschneiden könne. Der Festakt wurde untermalt von mehreren Beiträgen des Bläserensembles des Stadtorchesters Andernach und nach Eintrag ins Goldene Buch verbrachte man noch einige Stunden in gemütlicher Runde.

Stadtspitze beging „Woche der Brüderlichkeit“ in Frankreich

St. Amand/Andernach. In Andernachs französischer Partnerstadt St. Amand-Les-Eaux wurde die Woche der Brüderlichkeit (Semaine de la fraternité) gefeiert. Eingeladen waren die Partnerstädte der Franzosen und wiederum deren Partnerstädte unter dem Motto „Die Freunde meiner Freunde sind meine Freunde“. Delegationen aus Fokschan (Rumänien), Tivoli (Italien), Ekeren (Belgien) und Farnham (England) sowie eine Delegation aus Andernach mit Oberbürgermeister Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz an der Spitze reisten zur ersten Veranstaltung dieser Art, die die Stadt St. Amand_Les-Eaux ins Leben gerufen hat.

Im Rathaus von St. Amand eröffnete der französische Bürgermeister Alain Bocquet eine große Fotoausstellung mit Motiven aus den verschiedenen Partnerstädten. Anschließend wurden am Ehrenmal feierlich der Toten der Weltkriege gedacht und Kränze niedergelegt. Im weiteren Verlauf des Abends trafen sich die Delegationen und interessierte Zuschauer im Theater. Hier stand eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeistern der teilnehmenden Städte auf dem Programm. Nachdem die Diskutanten ihre Städte kurz vorgestellt hatten, ging es in der Debatte um die Zukunft Europas. Alle waren sich darin einig, dass es zu Europa keine Alternative gebe, auch wenn die teilweise überbordende Bürokratie in Brüssel und Straßburg kritisch gesehen wurde. Die Bürgermeister betonten darüber hinaus, dass die Einzigartigkeiten der verschiedenen Länder und Regionen erhalten bleiben müssen. Sie seien das Gesicht eines bunten, friedlichen und geeinten Europas. Es müsse aber weiter beständig daran gearbeitet werden, die Europa-Idee in den Ländern und in den Köpfen der Menschen zu verankern.

Am nächsten Tag wurden diese Gedanken in einem Arbeitsgespräch mit allen Delegationsmitgliedern vertieft. Im großen Rund, das in der Mitte mit einem riesigen Pflanzenteppich und den Wappen der Städte und Länder aus Blumen geschmückt war, wurde deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie die Jugend noch stärker in die Städtepartnerschaften mit eingebunden werden sollen. Abschließend unterzeichneten die Bürgermeister ein „Brüderlichkeitsabkommen“. Darin heißt es: Um die EU der Völker in ihrer Mannigfaltigkeit zu unterstützen, entschließen sich die Teilnehmer:

  • die Zusammenarbeit im Rahmen ihrer Partnerschaft zu verstärken;
  • jedes Jahr und nacheinander ein Treffen der europäischen Brüderlichkeit mit den Partnerstädten zu organisieren. 

Hütten hatte schon während der Debatte im Theater die Städte nach Andernach für ein solches Treffen eingeladen.

Zum Abschluss der Woche der Brüderlichkeit besuchten die Delegationen ein Konzert mit den Stadtorchestern aus St. Amand und Andernach sowie Tanzdarbietungen einer Folkloregruppe aus Fokschan. Höhepunkt des Abends war die Intonierung der Europahymne – gemeinsam gespielt von dem deutschen und französischen Orchester.

 

 

Achim Hütten erhält hohe Auszeichnung in Frankreich

Andernach. Hohe Auszeichnung für Achim Hütten: In Andernachs französischer Partnerstadt wurde der deutsche Oberbürgermeister jetzt zum „Chevalier de la tour“ (Ritter des Turms) ernannt. Während einer Festveranstaltung anlässlich der abgeschlossenen Sanierung des Turms, das Wahrzeichen von St. Amand, wurde Hütten feierlich zum Ritter geschlagen und damit in die entsprechende Bruderschaft aufgenommen. „Für mich ist es eine große Ehre, dass unsere französischen Freunde einen Vertreter der Stadt Andernach in ihre Bruderschaft aufgenommen haben. Das ist nicht selbstverständlich“, freut sich Oberbürgermeister Hütten, der von dem Festakt in Frankreich, bei dem unter anderem der Turm in faszinierende Lichter getaucht wurde, begeistert ist. „Ich habe noch nie ein vergleichbares Spektakel gesehen. Das war ein sehr großer emotionaler Moment. Ich komme schon seit fast 40 Jahren nach St. Amand, und dieses Fest wird tief in meinem Gedächtnis bleiben“, sagte der OB während der Festveranstaltung in St. Amand.

 

Bäckerjungen zieren Andernach-Kreisel in Partnerstadt Dimona

Andernach/Dimona. Die enge Verbindung zwischen den Partnerstädten Dimona (Israel) und Andernach  ist um eine weitere Facette bereichert worden. Denn in der israelischen Stadt gibt es jetzt einen Andernach-Verkehrskreisel, den auch die Bäckerjungen zieren. Eigens für diesen Kreisel haben die israelischen Freunde den Bäckerjungenbrunnen auf dem Andernacher Marktplatz detailgetreu nachgebaut und in den Kreisel installiert.

Eine Delegation aus Andernach um Oberbürgermeister Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz, die Beigeordnete Elfriede Zimmermann und um die Vorsitzende des entsprechenden Freundschaftskreises, Barbara Söhngen, weihte gemeinsam mit dem Bürgermeister von Dimona, Meir Cohen, den neuen Kreisel ein.

Im Mittelpunkt der Bürgerreise stand aber auch der verstorbene Ami Abutbul, der zusammen mit Ferdinand Argenton mehr als 30 Jahre lang die Beziehung der beiden Städte mit Leben gefüllt hat. Hütten und Cohen legten für Abutbul einen Kranz im Kulturgarten der israelischen Partnerstadt nieder. Außerdem pflanzten Vertreter beider Städte Bäume, die von Andernachern gespendet worden waren. Sie sollen die enge Beziehung zwischen Ami Abtubul und seinen Andernacher Freunden bezeugen.

 

20 Jahre Farnham-Andernach: Partnerstädte feiern Jubiläum

Andernach. Die Partnerschaft zwischen der englischen Stadt Farnham und Andernach besteht jetzt seit 20 Jahren. Dieses Jubiläum feierten Vertreter beider Kommunen und die entsprechenden Freundschaftskreise während eines Empfangs im großen Saal des Historischen Rathauses, zu dem die Stadt eingeladen hatte.

Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten erinnerte in seiner Begrüßungsansprache an die Anfänge der freundschaftlichen Beziehung, die um das Jahr 1971 begann, ehe am 27. September 1991 die Partnerschaft offiziell besiegelt wurde. Hütten freute sich, dass in all den Jahren zahlreiche Freundschaften zwischen Bürgern beider Städte entstanden sind. „Wir haben auch viel voneinander gelernt“, hob der OB hervor. „Es ist wichtig, dass verschiedene Kulturen voneinander lernen. Nur so entsteht in Europa neues Wissen“, ergänzte er.

Der stellvertretende Bürgermeister von Farnham, Stephen Hill, dankte den Andernachern für die „wundervolle Gastfreundschaft“. Hill freut sich schon jetzt auf das kommende Jahr, wenn eine Andernacher Delegation in Farnham zu Gast sein wird. Der Vorsitzende des Freundschaftskreises, Martin Fuchs, betonte in seiner Ansprache: „Die Freundschaft auf beiden Seiten und die vielen persönlichen Begegnungen zwischen den Menschen sind die Basis für eine gute Partnerschaft.“ Dass so viele Gäste aus Farnham gekommen sind zeigt, wie gut die Partnerschaft funktioniert, so Fuchs. Das betonte auch Penny Marriot, die ehemalige Bürgermeisterin von Farnham und Vorsitzende des Freundschaftskreises auf englischer Seite. Sie dankte den deutschen Freunden für ein tolles Besuchsprogramm.

Nachdem zahlreiche Geschenke ausgetauscht waren, trugen sich Hütten und Hill in das Goldene Buch der Stadt Andernach ein.


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