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Hütten: Freibad muss saniert werden

Oberbürgermeister Achim Hütten, Bauamtsleiter Rainer Schmitz, Schwimmmeister Ludwig Wiemer und Betriebsleiter Bodo Neunheuser inspizieren den maroden Beckenrand des Freibads. Foto: Stadt Andernach/Maurer

Andernach. „Das Andernacher Freibad muss saniert werden“, betont Oberbürgermeister Achim Hütten. Wenn „Ons Schwemmbad“ auch an seinem 60. Geburtstag in zwei Jahren voll funktionstüchtig sein und in neuem Glanz erstrahlen soll, seien jetzt die Weichen zu stellen, unterstreicht Hütten.

„Schon vor mehr als 15 Jahren haben uns Experten dringend geraten, das Bad zu sanieren“, sagen Oberbürgermeister Achim Hütten und Bauamtsleiter Rainer Schmitz. Doch der Mannschaft um Betriebsleiter Bodo Neunheuser und Schwimmmeister Ludwig Wiemer ist es Jahr für Jahr gelungen, das Freibad mit günstigen Bordmitteln für die Saisons herzurichten. So konnte auch die vergangene Saison noch ohne größere Probleme bewältigt werden. „Jetzt ist aber das Ende der Fahnenstange erreicht, und wir müssen nun richtig anpacken“, so Hütten, der ergänzt: „Jetzt ist sind Kredite so günstig wie nie. Deshalb sollten wir jetzt loslegen.“ Der Oberbürgermeister verweist außerdem darauf, dass während des Bürgerbeteiligungsprojekts „Bürgerhaushalt“ eine Sanierung des Freibads auf Platz eins gewählt worden war. „Im Übrigen ist mir der Erhalt des Freibads für unsere Bürgerinnen und Bürger selbst ein großes Anliegen“, betont Hütten.

In einem ersten Schritt ist geplant, im kommenden Jahr im gesamten Freibadbereich kostenloses W-Lan anzubieten, vor allem auch, um das Bad für Jugendliche attraktiver zu machen. Gleichzeitig sollen die Planungen für die weitere Sanierung in Abstimmung mit den städtischen Gremien durch einen Fachbetrieb vorangetrieben werden. So könnte das komplette Becken in Edelstahl ausgekleidet werden. Ein moderner Schwallwasserbehälter soll den Wasserverlust drastisch reduzieren. Der Beckenrand sollte neu hergerichtet werden. Die Dächer der Gebäude müssen saniert und die Umkleidebereiche mit Warmwasser-Duschen versehen werden. Außerdem würde eine Neugestaltung des Bereichs direkt um das Becken das Bad weiter aufwerten. Die Grünanlagen an sich sollen erhalten bleiben. Jetzt müssten zunächst durch ein Gutachten die Kosten ermittelt und sich in den Gremien um Zustimmung bemüht werden.

Helmwartsturm: Holzbrücke wird saniert

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Die Holzbrücke am Helmwartsturm wird saniert. Die Pfeiler rechts und links wurden eingerüstet, damit die maroden so genannten Auflager für die Brücke von einer Fachfirma ausgetauscht werden können. Anschließend erhält die Holzbrücke selbst ein Gerüst, um sie mit einem neuen Schutzanstrich und neuem Taubeschnutz versehen zu können. Insgesamt Kosten die Sanierungsarbeiten, die voraussichtliche Ende November abgeschlossen sein sollen, etwa 50.000 Euro.

Stadt ehrt und verabschiedet Mitarbeiter

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Während einer Feierstunde im Historischen Rathaus ehrte und verabschiedete die Stadtverwaltung Andernach langjährige und verdiente Mitarbeiter. Oberbürgermeister Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz und die Vorsitzende des Personalrates, Andrea Kohlhaas, dankten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz zum Wohle der Stadt Andernach.

Verabschiedungen:

Ewald Schlaus begann im Juli 1989 nach seiner Laufbahn als Zeitsoldat bei der Bundeswehr seinen Dienst in der Stadtverwaltung Andernach. Der Stadtamtmann war im Sachgebiet „Erschließungs- und Ausbaubeiträge“ tätig.

Roswitha Mittler begann 1980 ihre Ausbildung bei der Stadt Andernach und studierte an der FH in Mayen. Die Stadtamtfrau war Leiterin der Abgabenabteilung. Außerdem war sie stellvertretende Vertrauensperson der Schwerbehinderten bei der Stadtverwaltung.

Reiner Auer kam im Jahr 1983 zur Stadtverwaltung. Er war im Fuhrpark des Baubetriebshofs und seit 1986 als Wachhabender bei der Feuerwehr tätig.

Friedhelm Claas begann 1983 bei der Stadtverwaltung Andernach. Er war für die Betriebsabrechnung im Baubetriebshof zuständig.

Therese Reichert kam 1993 zur Stadtverwaltung und war in der Kindertagesstätte Miesenheim unter anderem auch als Leiterin tätig.

Elisabeth Oberfrank begann 1996 bei der Stadt Andernach und arbeitete als Reinigungskraft.

 

Dienstjubilare 40 Jahre:

Joachim Albrozeit kam 1978 zur Stadtverwaltung. Er ist unter anderem zuständig für die Kontrolle des öffentlichen Straßenraums.

Petra Eichem begann 1975 als Auszubildende bei der Stadt Andernach. Die heutige Abteilungsleiterin Personal ist seit 1980 in der Personalabteilung tätig. Sie war Frauenbeauftragte bei der Stadtverwaltung sowie Schöffin beim Landgericht Koblenz. Außerdem ist sie Mitglied des Prüfungsausschusses „Verwaltungsfachangestellte“ und Ausbildungsleiterin.

Gabriele Horwedel kam 1975 zur Stadtverwaltung. Heute ist die Stadtamtfrau Kassenleiterin bei der Stadtkasse.

Rainer Adams ist seit 1975 bei der Stadtverwaltung. Der heutige Amtsrat leitete die Liegenschaftsabteilung und war stellvertretender Leiter des Amtes für Finanzwesen. Seit 2009 ist er Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr und in der Feuerwache tätig.

Stefan Pluschke kam 1976 zur Stadtverwaltung. Er war im Bereich Volkshochschule und Bürgerbüro eingesetzt. Seit März diesen Jahres ist er innerhalb des Museums eingesetzt.

 

Dienstjubilare 25 Jahre:

Karin Peters begann im Jahr 1990 bei der Stadtverwaltung. Sie ist heute im Bereich Stadtkasse sowie bei der Zulassungsstelle tätig.

Birgit Kischel kam 1990 zur Stadtverwaltung und ist als Kinderpflegerin in der Kindertagesstätte Namedy tätig.

Marita Frickel begann 1990 bei der Stadtverwaltung. Heute ist sie in der Stadtbücherei tätig, wo sie die Ausleihe von Büchern verwaltet.

Martina Kühle begann 1990 bei der Stadtverwaltung und ist als Erzieherin in der Kindertagesstätte Namedy tätig. Hier war sie zeitweise auch stellvertretende Leiterin.

Neues Bundesmeldegesetz: Das ändert sich

Andernach. Das neue Bundesmeldegesetz gilt. Das Gesetz regelt künftig unter anderem die Art und Weise der Datenspeicherung, die Meldepflichten und ebenso die Melderegisterauskünfte oder die Datenübermittlung zwischen öffentlichen Stellen. Vor allem aber: Mit dem neuen Bundesmeldegesetz wird auch die Wohnungsgeberbestätigung wieder eingeführt. Der Wohnungsgeber unterliegt somit bei Meldevorgängen der so genannten Mitwirkungspflicht (§ 19 Bundesmeldegesetz).
Meldet sich ein Mieter an oder um, muss er hierzu künftig die Bestätigung des jeweiligen Wohnungsgebers oder einer von ihm beauftragten Person vorlegen. Zurzeit muss das Beziehen einer neuen Wohnung bei der Meldebehörde innerhalb von einer Woche nach dem Einzug gemeldet werden. Ab dem 1. November dieses Jahres werden der meldepflichtigen Person zwei Wochen für die Anmeldung des Wohnungssitzes eingeräumt. Im Zusammenhang mit der Anmeldung eines Wohnsitzes haben die meldepflichtigen Personen dann unter anderem die Wohnungsgeberbestätigung vorzulegen. Die Vorlage des Mietvertrages ist hierfür nicht ausreichend.

Die Wohnungsgeberbestätigung gibt es im Bürgerbüro der Stadt Andernach oder ganz einfach mit einem Klick hier:
Wohnungsgeberbestätigung

 

Startschuss für die Ehrenamtskarte


Andernach. Als 19. Kommune hat die Stadt Andernach die landesweite Ehrenamtskarte eingeführt. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, und Oberbürgermeister Achim Hütten unterzeichneten heute in Andernach eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

„Mit der Ehrenamtskarte möchte das Land gemeinsam mit den teilnehmenden Kommunen den Ehrenamtlichen danken und ihnen die Wertschätzung zukommen lassen, die sie verdienen“, erläuterte Staatssekretär Hoch. Er freue sich sehr, dass mittlerweile rund 65 Kommunen ihr Interesse bekundet haben, bei diesem schönen Projekt mitzumachen. „Die Ehrenamtskarte lebt besonders von den Vergünstigungen, die von den teilnehmenden Kommunen bereitgestellt werden. Je mehr Städte und Gemeinden die Ehrenamtskarte einführen, desto größer wird die Vergünstigungsliste“, so der Chef der Staatskanzlei. Er dankte allen Verantwortlichen in Andernach und  wünschte den Engagierten bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit Erfolg und Freude und viel Spaß bei der Nutzung der Ehrenamtskarte.

„Ohne das Ehrenamt funktioniert kein Staat, kein Kommune, kein Verein und damit auch keine Gesellschaft“, erklärte Hütten. „Deshalb kann man die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Menschen nicht hoch genug schätzen. Die Ehrenamtskarte ist ein kleines Dankeschön und eine kleine Anerkennung für das, was das Ehrenamt in unserer Gesellschaft und in unserer Stadt leistet“, so der Andernacher Oberbürgermeister weiter.

Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert, keine pauschale finanzielle Entschädigung für sein Engagement bekommt und mindestens 16 Jahre alt ist. Die Inhaberin beziehungsweise der Inhaber der Karte kann die Vergünstigungen dann landesweit, also nicht nur in der eigenen Kommune, in Anspruch nehmen. Die von der Staatskanzlei ausgestellte Karte ist auf zwei Jahre befristet und kann dann erneut beantragt werden. Das Land selbst stellt Vergünstigungen durch landeseigene Einrichtungen sowie Sonderaktionen sicher.

Weitere Informationen unter www.wir-tun-was.de

Führungszeugnisse online beantragen

Andernach.Seit dem 1. September 2014 besteht die Möglichkeit, Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister unmittelbar beim Bundesamt für Justiz (BfJ) über ein Online-Portal zu beantragen.
Voraussetzung für den Online-Antrag sind der neue elektronische Personalausweis, der für die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet sein muss, und ein passendes Kartenlesegerät. Auf diese Weise kann eindeutig identifiziert werden, wer den Antrag stellt. Ausländische Mitbürger, die keinen deutschen Personalausweis besitzen, können in gleicher Weise die entsprechende Funktion ihres elektronischen Aufenthaltstitels nutzen.Neben Führungszeugnissen können auch Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister über das neue Online-Portal des BfJ beantragt werden. Solche Auskünfte benötigen Unternehmen, die sich in Ausschreibungsverfahren um öffentliche Aufträge bewerben, recht häufig. Auch hier kann das Online-Verfahren den Aufwand erheblich senken.
Aus dem Führungszeugnis sind etwaige strafrechtliche Verurteilungen zu ersehen, soweit sie nach dem Bundeszentralregistergesetz in ein Führungszeugnis aufzunehmen sind. Die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Zuverlässigkeit von Gewerbetreibenden einschätzen zu können.

Wie bei der Antragstellung auf dem Amt wird auch beim Online-Antrag eine Gebühr von 13,00 € pro Führungszeugnis erhoben. Im Online-Portal kann sie mit einer gängigen Kreditkarte oder durch Überweisung per „giropay“ begliche werden. Die Führungszeugnisse werden auf grünem Spezialpapier gedruckt und mit der Post zugeschickt.

Das Online-Portal zur Beantragung von Führungszeugnissen und Auskünften aus dem Gewerbezentralregister ist über die Webseite des BfJ zu erreichen: www.bundesjustizamt.de

Allerdings soll das Online-Portal die klassische Antragstellung nicht gänzlich ersetzen: Die Anträge können auch weiterhin persönlich vor Ort im Rathaus gestellt werden.

Per Personalausweis ins Internet

Andernach. Wer einen neuen Personalausweis hat und Geschäfte im Internet erledigen will, kann sich mit seinem neuen Ausweis im Scheckkartenformat auch digital ausweisen. Dafür ist allerdings ein Lesegerät für den heimischen Computer notwendig. Das Bürgerbüro der Stadt Andernach beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Aktion an der kostenlosen Ausgabe dieser Lesegeräte, auch Sicherheitskits genannt.

Dieses neue Online-Ausweisverfahren, das auch als eID-Funktion bezeichnet wird, ist sicherer als die bisherigen Registrierungs- und Log-in-Verfahren im Internet. Der Chip in der Ausweiskarte kann die nötigen Daten – nachdem der Ausweisinhaber seine Geheimzahl eingegeben hat - über verschlüsselte Verbindungen übermitteln. Spezielle Zertifikate regeln, welche persönlichen Daten an Anbieter von Internetanwendungen und Verwaltungsdienstleistungen übertragen werden dürfen.

Das neue Verfahren funktioniert nicht nur im Internet. Auch bei Fahrkartenautomaten, bei Mietservices für Autos und Fahrräder oder beim Einchecken in Hotels kann die neue Funktion genutzt werden.

Und so funktioniert das Verfahren: Wer sich für die Nutzung der neuen eID-Funktion entschieden hat und diese auf seinem neuen Personalausweis aktiviert, benötigt ein Kartenlesegerät und eine entsprechende Software, um die Funktionen am eigenen Computer nutzen zu können. Die erforderliche Software „AusweisApp“ kann kostenfrei im Internet unter der Adresse www.ausweisapp.bund.de heruntergeladen werden. Das Lesegerät liest die jeweils ausgewählten Daten aus dem Chip und überträgt diese – nach Eingabe der sechsstelligen PIN durch den Ausweisinhaber – an den zertifizierten Anbieter im Internet.

Das Bürgerbüro der Stadt Andernach beteiligt sich an einem bundesweiten Unterstützungsprojekt der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände und des Bundesinnenministeriums zur Einführung des neuen Personalausweises. Die durch Bundesmittel finanzierte Aktion soll dazu führen, dass möglichst vielen Privathaushalten ein Lesegerät für die Nutzung elektronischer Chipkarten zur Verfügung steht und der sichere Umgang mit den Ausweiskarten zur Selbstverständlichkeit wird.

Im Rahmen des Projektes wurden dem Andernacher Bürgerbüro Sicherheitskits, bestehend aus einem Basislesegerät ohne eigene Tastatur, einer Informationsbroschüre und einer Installationsanleitung, zur Verfügung gestellt. Pro Person wird je ein Kit kostenlos im Bürgerbüro ausgegeben.

Nötig ist auf jeden Fall ein neuer Personalausweis, den man auch bereits beantragen kann, wenn der alte noch gültig ist. Die Gebühr beträgt 28,80 Euro (über 24 Jahre) beziehungsweise 22,80 Euro (unter 24 Jahren), nötig ist außerdem ein biometrisches Foto sowie der alte Ausweis.

Weitere Infos: Bürgerbüro der Stadtverwaltung Andernach, Telefon 02632/922 331 

 


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