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Neue Ideen für Marktplatz: Bürger sind gefragt

Wie der Andernacher Marktplatz künftig aussehen soll und wie er attraktiver gestaltet werden kann, ist Thema der Einwohnerversammlung am Donnerstag, 22. Februar. Hier sind die Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Foto: Stadt Andernach/Maurer

Einwohnerversammlung steht an - Anregungen auch per E-Mail

Andernach. Wie soll der Andernacher Marktplatz künftig aussehen? Wie könnte das Herzstück der Altstadt besser genutzt werden? Womit sollte der Mittelpunkt der City noch attraktiver gestaltet werden? Die mögliche Neu- und Umgestaltung des Marktplatzes steht im Mittelpunkt der Einwohnerversammlung am Donnerstag, 22. Februar, 18 Uhr, Historisches Rathaus, Hochstraße 52-54. Hier sind die Bürgerinnen und Bürger am Zug. Ihre Ideen, Anregungen, Tipps, Diskussionsbeiträge und Vorstellungen sind gefragt. Denn die Stadt möchte mit den Einwohnern gemeinsam die beste Lösung für den Marktplatz finden. Wer möchte, der kann seine Ideen und Anregungen bereits jetzt per E-Mail an die Stadt schicken. Die Mailadresse lautet: presse@andernach.de

Darüber hinaus können die Bürgerinnen und Bürger während der Versammlung ihre Fragen zu allen Bereichen der örtlichen Verwaltung stellen.

 

Bürgermeisterwahl: Großer Sieg für Claus Peitz


Andernach. Claus bleibt bleibt Bürgermeister der Stadt Andernach. Bei der Bürgermeisterwahl während der jüngsten Stadtratssitzung erzielte er einen grandiosen Sieg. Er erhielt 33 von 34 möglichen Stimmen und ist damit für die kommenden acht Jahre gewählt. Der Bürgermeister der Stadt Andernach leitet das Dezernat II. Es umfasst das Amt für öffentliche Ordnung, das Kulturamt, die Volkshochschule sowie das Amt für Jugend und Soziales, Schulen.
Vor acht Jahren, als Peitz das erste Mal antrat, kandidierte FWG-Mann Hartmut Dressel gehen ihn. Damals setzte sich Peitz mit 27 zu acht Stimmen bei einer Enthaltung durch. Anders als bei der Wahl des Oberbürgermeisters, der direkt von den Bürgerinnen und Bürgern (Urwahl) gewählt wird, stimmen beim Bürgermeister-Votum ausschließlich die Stadtratsmitglieder ab.

 

 

Stadtlinienverkehr ab 2021 deutlich verbessert

In Andernach wird der Stadtlinienverkehr ab Dezember 2021 deutlich verbessert. Den neuen Fahrplan und die Verbesserungen stellten (von links) JohannesLiesenfeld von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Daniel Junglas vom VRM, Stadtwerke-Geschäftsführer Lars Hörnig, Oberbürgermeister Achim Hütten, Landrat Dr. Alexander Saftig, Bürgermeister Claus Peitz und Gaby Pauly, Kreisverwaltung, vor. Foto: Stadt Andernach /Maurer

Andernach. Engere Vertaktung, mehr Verbindungen auch an Wochenenden, kürzere Fahrzeiten, effizientere Linienführung: Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird in Andernach und in den Stadtteilen deutlich verbessert. Die positiven Änderungen in Andernach, für die sich die Stadt und die Gremien stark gemacht haben und die ab Dezember 2021 gelten, werden im Zuge der Umsetzung des Nahverkehrsplans im Kreis Mayen-Koblenz durch den Landkreis als Aufgabenträger realisiert.

Der neue Plan sieht für die Kernstadt folgende Verbesserungen vor:

  • Kirchberg, Büropark Rennweg, die Konrad-Adenauer-Allee und die Rhein-Mosel-Fachklinik erhalten ein Busangebot.
  • Zwischen Bahnhof, Einkaufswelt und Friedhof gibt es tagsüber von montags bis samstags drei Fahrten pro Stunde.
  • Für die Deubachsiedlung, Südhöhe und Kaserne gibt es von montags bis Samstag tagsüber drei Fahrtenangebote pro Stunde vom und zum Bahnhof/Innenstadt.
  • Für Fahrgäste aus dem Bereich Lohmannstraße/Südhöhe verkürzen sich die Reisezeiten, da Schleifenfahrten reduziert werden.
  • Insgesamt soll es mehr Busangebote geben, die die Fahrgäste ohne Umsteigen aus den Wohngebieten wie zum Beispiel der Südhöhe zur Koblenzer Straße (Einkaufswelt, Friedhof, etc.) bringen.
  • Der Busservice wird weiterhin durch ein angepasstes Anruf-Sammeltaxi-Angebot (ANDI) ergänzt.

Die Andernach Stadtteile profitieren ebenfalls vom neuen Angebot:

  • In Miesenheim wird das Busangebot an den Wochenenden in Richtung Andernach und Plaidt auf einen Bus pro Stunde verdoppelt. Außerdem soll es täglich mehr Spätfahrten geben.
  • In Eich und Kell wird ein Taktfahrplan eingeführt. Außerdem gibt es erstmals ein ÖPNV-Angebot in den Abendstunden.
  • In Namedy wird das derzeit gute Angebot über das ANDI erhalten.

Die detaillierte Linienführung stimmen der Kreis und der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) derzeit mit der Stadt Andernach und den anderen betroffenen Gemeinden ab. „Wir werden gemeinsam mit dem Kreis die Linien an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger anpassen“, betont Oberbürgermeister Achim Hütten. „Wir haben hier eine große Chance, den Menschen in unserer Stadt eine Mobilität zu ermöglichen, die ihnen nicht nur einen besseren Service bietet, sondern die auch die Verkehrsbelastung reduziert und umweltfreundlich ist“, ergänzt Hütten. Sein Dank gilt dabei dem Landrat und dem Kreistag, die durch den Beschluss zum neuen Nahverkehrsplan in Sachen ÖPNV in der Region ein Zeichen für die Mobilität der Zukunft setzen. Dabei will sich Hütten auch dafür einsetzen, dass die Möglichkeit des Einsatzes von Bussen mit Elektroantrieb mit geprüft wird.

Das Konzept wird Ende 2021 umgesetzt, wenn die heute bestehenden Verträge der Regionalbuslinien auslaufen. Im Vorfeld ist eine europaweite Ausschreibung durch den Kreis nötig, der auf Basis eines neuen EU-Rechts als Aufgabenträger die Kosten für den Betrieb der Linien übernimmt, wenn kein Verkehrsunternehmen die Leistungen eigenwirtschaftlich erbringen kann. Hierdurch spart die Stadt Andernach, die bislang über die Stadtwerke den Linienverkehr finanziert hat, deutlich Kosten ein. Die Stadt kommt dann noch für Infrastruktur wie beispielsweise Haltestellen auf, die zudem bis 2022 durchgängig barrierefrei gestaltet werden sollen.

Bis Ende des Jahres 2021 führen die Stadtwerke Andernach den Stadtlinienverkehr mit Stadtbus und ANDI wie gewohnt fort.

Fördergeld für LED-Straßenleuchten

Umweltministerin Ulrike Höfken hat Oberbürgermeister Achim Hütten (links) einen Förderbescheid in Höhe von knapp 760.000 Euro für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik übergeben. Darüber freut sich auch Andernachs Klimaschutzmanager Sebastian Schnatz. Foto: Umweltministrium Rheinland-Pfalz

Andernach. Die Stadt Andernach geht in Sachen Klimaschutz voran. Das Engagement der Bäckerjungenstadt wird auch vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium gewürdigt und gefördert. Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf klimaschonende und artenerhaltende LED-Technik erhält Andernach Fördergelder aus dem kommunalen Investitionsprogramm 3.0 in Höhe von knapp 760.000 Euro – die höchste Einzelförderung in diesem Bereich in Rheinland-Pfalz.
Im Mainzer Umweltministerium übergab Ministerin Ulrike Höfken den Förderbescheid an Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten und Klimaschutzmanager Sebastian Schnatz. „Wir freuen uns, dass sich die Stadt Andernach entschlossen hat, ihre Straßenbeleuchtung mit diesem Förderprogramm auf die effiziente LED-Technik umzustellen“, sagte Höfken. Die Ministerin hob hervor, dass mit der LED-Technik auch ein Beitrag zum Artenschutz geleistet wird, weil LED beispielsweise Insekten nicht so stark anziehe.
Hütten betonte, dass die Steigerung der städtischen Energieeffizienz ein wichtiger Baustein der Klimaschutzstrategie in Andernach ist. „Gerade die Straßenbeleuchtung ist einer der ganz großen Stromverbraucher“, erläuterte der Oberbürgermeister. „Dank der Förderung sind wir nun in der Lage, insgesamt 1575 Leuchten auszutauschen. Die neuen Leuchten verbrauchen etwa 70 Prozent weniger Energie und sparen rund 9000 Tonnen CO2 ein.“  

Insgesamt werden nach dieser Umrüstung mehr als 30 Prozent der rund 4500 Straßenleuchten in Andernach mit LED-Technik betrieben. Andernach nimmt damit in der Region eine Vorreiterrolle ein. Ein Großteil der restlichen Straßenleuchten läuft bereits mit ebenfalls energieeffizienter CPO-Technik.

 

Bundesmeldegesetz hat sich geändert

Andernach. Das neue Bundesmeldegesetz gilt. Das Gesetz regelt unter anderem die Art und Weise der Datenspeicherung, die Meldepflichten und ebenso die Melderegisterauskünfte oder die Datenübermittlung zwischen öffentlichen Stellen. Vor allem aber: Mit dem neuen Bundesmeldegesetz wird auch die Wohnungsgeberbestätigung wieder eingeführt. Der Wohnungsgeber unterliegt somit bei Meldevorgängen der so genannten Mitwirkungspflicht (§ 19 Bundesmeldegesetz).
Meldet sich ein Mieter an oder um, muss er hierzu künftig die Bestätigung des jeweiligen Wohnungsgebers oder einer von ihm beauftragten Person vorlegen. Zurzeit muss das Beziehen einer neuen Wohnung bei der Meldebehörde innerhalb von einer Woche nach dem Einzug gemeldet werden. Ab dem 1. November dieses Jahres werden der meldepflichtigen Person zwei Wochen für die Anmeldung des Wohnungssitzes eingeräumt. Im Zusammenhang mit der Anmeldung eines Wohnsitzes haben die meldepflichtigen Personen dann unter anderem die Wohnungsgeberbestätigung vorzulegen. Die Vorlage des Mietvertrages ist hierfür nicht ausreichend.

Die Wohnungsgeberbestätigung gibt es im Bürgerbüro der Stadt Andernach oder ganz einfach mit einem Klick hier:
Wohnungsgeberbestätigung

 

Führungszeugnisse online beantragen

Andernach. Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit, Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister unmittelbar beim Bundesamt für Justiz (BfJ) über ein Online-Portal zu beantragen. Voraussetzung für den Online-Antrag sind der neue elektronische Personalausweis, der für die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet sein muss, und ein passendes Kartenlesegerät. Auf diese Weise kann eindeutig identifiziert werden, wer den Antrag stellt. Ausländische Mitbürger, die keinen deutschen Personalausweis besitzen, können in gleicher Weise die entsprechende Funktion ihres elektronischen Aufenthaltstitels nutzen.Neben Führungszeugnissen können auch Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister über das neue Online-Portal des BfJ beantragt werden. Solche Auskünfte benötigen Unternehmen, die sich in Ausschreibungsverfahren um öffentliche Aufträge bewerben, recht häufig. Auch hier kann das Online-Verfahren den Aufwand erheblich senken.
Aus dem Führungszeugnis sind etwaige strafrechtliche Verurteilungen zu ersehen, soweit sie nach dem Bundeszentralregistergesetz in ein Führungszeugnis aufzunehmen sind. Die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Zuverlässigkeit von Gewerbetreibenden einschätzen zu können.
Wie bei der Antragstellung auf dem Amt wird auch beim Online-Antrag eine Gebühr von 13,00 € pro Führungszeugnis erhoben. Im Online-Portal kann sie mit einer gängigen Kreditkarte oder durch Überweisung per „giropay“ begliche werden. Die Führungszeugnisse werden auf grünem Spezialpapier gedruckt und mit der Post zugeschickt.

Das Online-Portal zur Beantragung von Führungszeugnissen und Auskünften aus dem Gewerbezentralregister ist über die Webseite des BfJ zu erreichen: www.bundesjustizamt.de

Allerdings soll das Online-Portal die klassische Antragstellung nicht gänzlich ersetzen: Die Anträge können auch weiterhin persönlich vor Ort im Rathaus gestellt werden.


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