© Impressum    Drucken Drucken    Downloads Downloads    Englisch

Schnee und Eis: Stadt erinnert an Räumpflicht

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Der Winter zeigt sich derzeit von seiner frostigen Seite. Schnee und Eis halten den Winterdienst der Stadt Andernach auf Trab, der mit großem Engagement auch während der Nacht und am Wochenende für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz ist. Die Stadtverwaltung bittet in diesem Zusammenhang auch die Einwohnerinnen und Einwohner darum, die Wege sowie die Bürgersteige vor ihren Häusern von Schnee und Eis zu befreien. Während der vergangenen Tage ist den Räumtrupps der Stadt vermehrt aufgefallen, dass einige Bürgerinnen und Bürger der Räumpflicht nicht nachgekommen sind. Das kann verheerende und teure Folgen haben, wenn es auf glatten Gehwegen zu Unfällen kommt. Die Räumpflicht ist in einer Satzung verankert. Sie ist im Internet nachzulesen unter www.andernach.de/de/bilder/strassenreinigung17.pdf

 

Bürgerbüro öffnet früher

Andernach. Das Bürgerbüro der Stadtverwaltung Andernach hat ab sofort neue Öffnungszeiten. So sind die Türen montags bis freitags bereits ab 7.30 Uhr geöffnet. Montags bis mittwochs ist dann bis 14, donnerstags bis 18 und freitags bis 12 Uhr geöffnet. Außerdem ist das Bürgerbüro jeden ersten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr auf. 

 

Stadt ehrt und verabschiedet Mitarbeiter

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Während einer Feierstunde im Rheintor ehrte und verabschiedete die Stadtverwaltung Andernach langjährige und verdiente Mitarbeiter. Oberbürgermeister Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz und die Vorsitzende des Personalrates, Andrea Kohlhaas, dankten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz zum Wohle der Stadt Andernach.

Verabschiedungen:

Reiner Dötsch wurde 1993 als Techniker im Tiefbauamt bei der Stadtverwaltung angestellt. 1997 übernahm er die Tätigkeit eines Technischen Prüfers beim Rechnungsprüfungsamt.
Volker Gross kam 1984 zur Stadtverwaltung in den gehobenen nicht-technischen Dienst. Er war Prüfer beim Rechnungsprüfungsamt, stellvertretender Kassenleiter, Kassenverwalter und wurde 1994 zum Stadtamtmann ernannt. Seit dem Jahr 2005 ist er Standesbeamter.
Michael Posinski begann im Jahr 2012 bei der Stadtverwaltung. Hier war er im Bereich des Museums tätig.
Dr. Klaus Schäfer studierte Vor- und Frühgeschichte mit den Nebenfächern historische Geographie und Geologie an der Universität Bonn und legte 1982 seine Doktorprüfung ab. Ein Jahr später begann er bei der Stadtverwaltung im Bereich Denkmalpflege/Denkmalschutz und im Stadtmuseum, dessen Leitung er 1984 übernahm. Im Jahr 2011 wurde er außerdem Leiter des Kulturamts. Daneben war er mehrere Jahre im Personalrat tätig.

Dienstjubilare 40 Jahre:

Ursula Baltes kam 1981 zur Stadtverwaltung ins Sekretariat des Hauptamts. 1985 wechselte sie ins Sekretariat des Sozialamts.
Ewald Schlaus begann im Juli 1989 nach seiner Laufbahn als Zeitsoldat bei der Bundeswehr seinen Dienst in der Stadtverwaltung Andernach. Der Stadtamtmann war im Sachgebiet „Erschließungs- und Ausbaubeiträge“ tätig.

Dienstjubilare 25 Jahre:

Petra Werner begann im Jahr 1992 bei der Stadtverwaltung im Bereich Fremdenverkehr und wechselte 1994 ins Hauptamt, wo sie bis heute tätig ist.
Heike Zimmerstädt fing 1991 bei der Stadtverwaltung an und ist als Verwaltungsfachangestellte im Haupt- und Rechtsamt tätig.
Christina Braun kam 1991 zur Stadtverwaltung und arbeitet seit dem in der Schulbetreuung der Grundschule St. Peter.
Torsten Diehl ist seit 1991 bei der Stadtverwaltung und arbeitet als Bereichsleiter Tiefbau im Baubetriebshof.
Hildegard Schmidt ist seit 1991 im Bereich Schulbetreuung Grundschule Namedy bei der Stadtverwaltung beschäftigt.

Bundesmeldegesetz hat sich geändert

Andernach. Das neue Bundesmeldegesetz gilt. Das Gesetz regelt unter anderem die Art und Weise der Datenspeicherung, die Meldepflichten und ebenso die Melderegisterauskünfte oder die Datenübermittlung zwischen öffentlichen Stellen. Vor allem aber: Mit dem neuen Bundesmeldegesetz wird auch die Wohnungsgeberbestätigung wieder eingeführt. Der Wohnungsgeber unterliegt somit bei Meldevorgängen der so genannten Mitwirkungspflicht (§ 19 Bundesmeldegesetz).
Meldet sich ein Mieter an oder um, muss er hierzu künftig die Bestätigung des jeweiligen Wohnungsgebers oder einer von ihm beauftragten Person vorlegen. Zurzeit muss das Beziehen einer neuen Wohnung bei der Meldebehörde innerhalb von einer Woche nach dem Einzug gemeldet werden. Ab dem 1. November dieses Jahres werden der meldepflichtigen Person zwei Wochen für die Anmeldung des Wohnungssitzes eingeräumt. Im Zusammenhang mit der Anmeldung eines Wohnsitzes haben die meldepflichtigen Personen dann unter anderem die Wohnungsgeberbestätigung vorzulegen. Die Vorlage des Mietvertrages ist hierfür nicht ausreichend.

Die Wohnungsgeberbestätigung gibt es im Bürgerbüro der Stadt Andernach oder ganz einfach mit einem Klick hier:
Wohnungsgeberbestätigung

 

Führungszeugnisse online beantragen

Andernach. Für alle Interessierten besteht die Möglichkeit, Führungszeugnisse und Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister unmittelbar beim Bundesamt für Justiz (BfJ) über ein Online-Portal zu beantragen. Voraussetzung für den Online-Antrag sind der neue elektronische Personalausweis, der für die Online-Ausweisfunktion freigeschaltet sein muss, und ein passendes Kartenlesegerät. Auf diese Weise kann eindeutig identifiziert werden, wer den Antrag stellt. Ausländische Mitbürger, die keinen deutschen Personalausweis besitzen, können in gleicher Weise die entsprechende Funktion ihres elektronischen Aufenthaltstitels nutzen.Neben Führungszeugnissen können auch Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister über das neue Online-Portal des BfJ beantragt werden. Solche Auskünfte benötigen Unternehmen, die sich in Ausschreibungsverfahren um öffentliche Aufträge bewerben, recht häufig. Auch hier kann das Online-Verfahren den Aufwand erheblich senken.
Aus dem Führungszeugnis sind etwaige strafrechtliche Verurteilungen zu ersehen, soweit sie nach dem Bundeszentralregistergesetz in ein Führungszeugnis aufzunehmen sind. Die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Zuverlässigkeit von Gewerbetreibenden einschätzen zu können.
Wie bei der Antragstellung auf dem Amt wird auch beim Online-Antrag eine Gebühr von 13,00 € pro Führungszeugnis erhoben. Im Online-Portal kann sie mit einer gängigen Kreditkarte oder durch Überweisung per „giropay“ begliche werden. Die Führungszeugnisse werden auf grünem Spezialpapier gedruckt und mit der Post zugeschickt.

Das Online-Portal zur Beantragung von Führungszeugnissen und Auskünften aus dem Gewerbezentralregister ist über die Webseite des BfJ zu erreichen: www.bundesjustizamt.de

Allerdings soll das Online-Portal die klassische Antragstellung nicht gänzlich ersetzen: Die Anträge können auch weiterhin persönlich vor Ort im Rathaus gestellt werden.

Per Personalausweis ins Internet

Andernach. Wer einen neuen Personalausweis hat und Geschäfte im Internet erledigen will, kann sich mit seinem neuen Ausweis im Scheckkartenformat auch digital ausweisen. Dafür ist allerdings ein Lesegerät für den heimischen Computer notwendig. Das Bürgerbüro der Stadt Andernach beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Aktion an der kostenlosen Ausgabe dieser Lesegeräte, auch Sicherheitskits genannt.

Dieses neue Online-Ausweisverfahren, das auch als eID-Funktion bezeichnet wird, ist sicherer als die bisherigen Registrierungs- und Log-in-Verfahren im Internet. Der Chip in der Ausweiskarte kann die nötigen Daten – nachdem der Ausweisinhaber seine Geheimzahl eingegeben hat - über verschlüsselte Verbindungen übermitteln. Spezielle Zertifikate regeln, welche persönlichen Daten an Anbieter von Internetanwendungen und Verwaltungsdienstleistungen übertragen werden dürfen.

Das neue Verfahren funktioniert nicht nur im Internet. Auch bei Fahrkartenautomaten, bei Mietservices für Autos und Fahrräder oder beim Einchecken in Hotels kann die neue Funktion genutzt werden.

Und so funktioniert das Verfahren: Wer sich für die Nutzung der neuen eID-Funktion entschieden hat und diese auf seinem neuen Personalausweis aktiviert, benötigt ein Kartenlesegerät und eine entsprechende Software, um die Funktionen am eigenen Computer nutzen zu können. Die erforderliche Software „AusweisApp“ kann kostenfrei im Internet unter der Adresse www.ausweisapp.bund.de heruntergeladen werden. Das Lesegerät liest die jeweils ausgewählten Daten aus dem Chip und überträgt diese – nach Eingabe der sechsstelligen PIN durch den Ausweisinhaber – an den zertifizierten Anbieter im Internet.

Das Bürgerbüro der Stadt Andernach beteiligt sich an einem bundesweiten Unterstützungsprojekt der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände und des Bundesinnenministeriums zur Einführung des neuen Personalausweises. Die durch Bundesmittel finanzierte Aktion soll dazu führen, dass möglichst vielen Privathaushalten ein Lesegerät für die Nutzung elektronischer Chipkarten zur Verfügung steht und der sichere Umgang mit den Ausweiskarten zur Selbstverständlichkeit wird.

Im Rahmen des Projektes wurden dem Andernacher Bürgerbüro Sicherheitskits, bestehend aus einem Basislesegerät ohne eigene Tastatur, einer Informationsbroschüre und einer Installationsanleitung, zur Verfügung gestellt. Pro Person wird je ein Kit kostenlos im Bürgerbüro ausgegeben.

Nötig ist auf jeden Fall ein neuer Personalausweis, den man auch bereits beantragen kann, wenn der alte noch gültig ist. Die Gebühr beträgt 28,80 Euro (über 24 Jahre) beziehungsweise 22,80 Euro (unter 24 Jahren), nötig ist außerdem ein biometrisches Foto sowie der alte Ausweis.

Weitere Infos: Bürgerbüro der Stadtverwaltung Andernach, Telefon 02632/922 331 

 


> JuZ
> VHS
Wunschkennzeichen