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Kindereinträge im Pass ab Sommer ungültig

Kindereinträge im Reisepass sind ab Sommer ungültig. Foto: Stadtverwaltung/Maurer

Andernach. Aufgrund europäischer Vorgaben wird allen Eltern, die noch über einen Reisepass mit Kindereinträgen verfügen empfohlen, bei geplanten Auslandsreisen im Sommer rechtzeitig vor dem 26. Juni 2012 neue Reisedokumente für ihre Kinder zu beantragen. Als Reisedokumente für Kinder kommen Kinderreisepässe, Reisepässe und  - je nach Reiseziel – auch Personalausweise in Betracht.

Ab dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Dies gilt auch für Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. für den so genannten „Schengen-Raum“. Auch wenn in diesem Gebiet die Grenzkontrollen ausgesetzt sind, entbindet dies die Reisenden nicht von der Pflicht, ein gültiges Dokument mitzuführen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Reisedokument dagegen uneingeschränkt gültig. 

Die Änderung ergibt sich aus einer Anpassung der EU-Verordnung über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in der von den Mitgliedsstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten (EU-Passverordnung). Hintergrund ist die Anpassung an internationale Entwicklungen, für Reisende jeden Alters eigene Dokumente vorzusehen. Das soll Missbrauch vorbeugen und Kinder Schützen. Das Prinzip „eine Person – ein Pass“ wird aus Sicherheitsgründen auch von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) empfohlen und ist gemäß EU-Passverordnung bis zum 26. Juni 2012 EU-weit umzusetzen.
Die Eintragung eines Kindes in den elterlichen Reisepass ist aus den vorgenannten Sicherheitsgründen bereits seit dem 1. November 2007 nicht mehr zulässig. Aufgrund der zehnjährigen Gültigkeitsdauer von Reisepässen können sich Dokumente mit (ab dem 26. Juni 2012 ungültigem) Kindereintrag aber noch bis Ende Oktober 2017 in Umlauf befinden.

Weitere Auskünfte erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros der Stadtverwaltung Andernach, Läufstraße 11, Telefon-Hotline 02632/922 331.

 

Verwaltung: Geänderte Öffnungszeiten vor Ostern

Andernach. Die Dienststellen der Stadtverwaltung Andernach sind am Gründonnerstag, 5. April, ab 16 Uhr geschlossen. Das Bürgerbüro bleibt am 1. Samstag im Monat April, dem 7. April, wegen der Osterfeiertage geschlossen. Ersatzweise stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros am Samstag, 31. März, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr allen Bürgern zur Verfügung.

 

Stadt bietet Einblicke in Berufswelt für Mädchen und Jungs

Andernach. Einen Girl’s Day und erstmals auch einen Boy’s Day bietet die Stadtverwaltung Andernach am Donnerstag, 26. April, an. Im Rahmen dieses Berufsorientierungstages können jeweils fünf Mädchen und fünf Jungs Einblicke in die Arbeitswelt gewinnen. Die Mädchen haben die Möglichkeit innerhalb einer städtischen Gartenbaukolonne botanische Berufszweige kennen zulernen. Außerdem können sie auch die Arbeit der Feuerwehr erleben. Den Jungs bieten städtische Kindertagesstätten Einblicke in die Arbeitswelt eines Erziehers, eigentlich ein weiblich dominierter Berufszweig, in dem männliche Nachwuchskräfte gesucht werden. Die Teilnehmerzahl ist auf je fünf Mädchen und fünf Jungs begrenzt. Die ersten zehn Bewerber erhalten eine Zusage.

Kontakt: Interessierte können sich per E-Mail unter der Adresse personal@andernach.de anmelden. Bitte unbedingt Name, Schule, Alter, Anschrift und Telefonnummer angeben. Weitere Infos gibt es >>hier

 

Nicht am Hochwasserschutz sparen

Andernach/Mainz. Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. (HWNG) warnt vor Einsparungen der Landesregierung beim Thema Hochwasser. Die HWNG hat in einem Schreiben an Umweltministerin Ulrike Höfken zwar das bisherige große Engagement des Landes im Hochwasserschutz begrüßt, sie appelliert allerdings an die Ministerin, sich bei den Verhandlungen zum neuen Haushalt dafür einzusetzen, dass die Gelder in gleicher Höhe erhalten bleiben. „Einen Stillstand im Hochwasserschutz können wir uns im Hinblick auf die immensen Schadenspotentiale am Rhein und die Bedrohung der Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen nicht leisten“, betont der Vorsitzende der HWNG, Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten.
Angesichts der künftigen Entwicklung der Hochwassersituation und der Schadenspotenziale lohnt es sich, verstärkt in die Vorsorge zu investieren, denn die Beseitigung der Schäden erfordert ein Vielfaches an finanziellen Mitteln, hebt Hütten hervor. Damit Schutzprojekte zügig umgesetzt werden können um Schäden zu vermeiden, ist eine hinreichende finanzielle und personelle Ausstattung der zu zuständigen Behörden erforderlich, so der HWNG-Vorsitzende.
Hintergrund ist unter anderem eine kürzlich veröffentlichte, gemeinsam vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Deutschen Geo-Forschungs-Zentrum (GFZ) erarbeitete Studie, die darauf hinweist, dass im Südwesten Deutschlands in den Jahren 2021 bis 2050 mit einer Zunahme der extremen Hochwasserlagen um 15 Prozent zu rechnen ist. Noch deutlicher wird nach Expertenmeinung die Zahl der häufigen Ereignisse zunehmen. Die HWNG sieht letztere Tendenz bereits jetzt durch die jüngsten „kleinen“ Hochwasserereignisse bestätigt. Die Hochwassergefahr wird, wie die aktuelle Studie zeigt, noch wachsen. „Hochwasserschutz ist eine Daueraufgabe“, sagt Hütten. Das betrifft zum einen den technischen Hochwasserschutz, zum andern können die Städte und Gemeinden am Rhein auch ihrer Verantwortung nur mit der weiteren Unterstützung des Landes nachkommen, erklärt Hütten. Daher bittet die HWNG die Ministerin, sich nachdrücklich dafür einzusetzen, dass die bisher für den Hochwasserschutz in den Landeshaushalt eingestellten Mittel nicht gekürzt werden. Vielmehr sind Anpassungen notwendig, um sich den Herausforderungen, die aus den rechtlichen Vorgaben (EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie) und  den möglichen Folgen der Klimaänderung resultieren, stellen zu können.

 

Stadtwerke: Doppelspitze ist am Ruder

Andernach. Jan Deuster und Lars Hörnig haben als neue Geschäftsführer das Ruder der Stadtwerke übernommen und jetzt ihre Aufgabengebiete, Pläne und Ziele vorgestellt. So wird Jan Deuster als technischer Geschäftsführer unter anderem für Betrieb und Technik sowie für Planung und Dokumentation zuständig sein. Lars Hörnig übernimmt als kaufmännischer Geschäftsführer unter anderem die Bereiche Betriebs- und Finanzwirtschaft sowie das Personal-Management. Die elf Betriebszweige der Stadtwerke werden gemeinschaftlich, orientiert an der Aufgabenverteilung, geführt. Dies wird auch durch ein gemeinschaftlich geführtes Sekretariat untermauert.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Stadtwerke, Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten, betonte, dass die Stadtwerke stark gewachsen sind. Vor allem der Hafen expandiert immer schneller. Weitere Betriebsbereiche sind dazu gekommen. „Die heutige Unternehmensgröße macht es notwendig, dass eine Doppelspitze und das damit verbundene Vier-Augen-Prinzip eingesetzt wird“, so der Oberbürgermeister. Das wurde auch vom Aufsichtsrat und vom Gesellschafter so gewünscht. Hütten hob hervor, dass durch die Doppelspitze das Personal nicht aufgestockt wurde. Statt bisher einem Geschäftsführer und vier Abteilungsleiter gibt es jetzt zwei Geschäftsführer und drei Abteilungsleiter. 

Deuster und Hörnig sehen die Schwerpunkte ihrer Arbeit darin, die Stadtwerke als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft in der Region zu positionieren. Der Hafen muss als Wirtschaftsstandort gestärkt und wirtschaftlich betrieben werden. Dazu gehört, dass bisherige Kunden gebunden und neue dazu gewonnen werden. Ein ganz wichtiger Punkt ist für die neuen Geschäftsführer das Thema Energie. Die Strom- und Gasverträge mit den RWE laufen Ende kommenden Jahres aus. Hier müssen alle Optionen geprüft werden, wie sich die Stadtwerke aufstellen können. Außerdem soll der Service für die Stadtwerke-Kunden in den Bereichen Wasserversorgung, Stadtlinienverkehr, Parkhäuser, Rheinfähre, Hallenbad und Mittelrheinhalle ausgebaut und Andernacher Bürger für die Dienstleistungen der Stadtwerke gewonnen werden. Ein Ziel der Geschäftsführer ist es, dass die Andernacher die Angebote der Stadtwerke stärker nutzen.

Abschließend betonen die neuen Geschäftsführer, dass sie die Stadtwerke gemeinschaftlich führen - nicht nur auf dem Papier. Wichtig ist ihnen, dass sie mit motivierten und ehrgeizigen Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern in allen elf Betriebszweigen auch künftig auf Erfolgskurs bleiben.  

Die Stadtwerke (Hintergrund):

Die Stadtwerke Andernach sind zuständig für die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung, für den Hafen, die Rheinfähre, das Hallenbad, die beiden Parkhäuser und für die Mittelrheinhalle/Parkhotel. Das Zugpferd ist der Hafen. Der Andernacher Hafen ist mit einem Umschlagsvolumen zwischen 2,7 und 3,2 Millionen Tonnen pro Jahr mittlerweile zwischen Ludwigshafen und Köln der größte Hafen am Mittelrhein. Er bietet auf einer Gesamtfläche von etwa 370 Hektar verschiedene Umschlagsmöglichkeiten für Binnenschiff, Lkw und Schiene. Insgesamt elf Krananlagen mit einer Tragfähigkeit von fünf bis 50 Tonnen sowie verschiedene mobile Einsatzmaschinen sorgen für einen wirtschaftlichen Umschlag. Zur Ausrüstung des Hafens gehören ferner 8500 Quadratmeter befestigte Lagerflächen, vier überdachte Lagerhallen für nässeempfindliche Schüttgüter und darüber hinaus Lagermöglichkeiten in 32 verschließbaren Hochsilos mit einer Kapazität von insgesamt 6000 Kubikmetern.

Etwa 50 Güterarten werden im Andernacher Hafen umgeschlagen. Hauptumschlagsgüter sind Eisen, Stahl, Nichtedelmetalle, Steine und Erden sowie Mineralöle. Knapp 5,3 Kilometer Gleisanschluss bieten im Hafen neben den gut angebundenen Verkehrsstraßen und umfangreichen Kaiflächen dem Umschlagskunden optimale Verlademöglichkeiten.

Rund 18 Millionen Euro haben die Stadtwerke Andernach erst kürzlich für die Erweiterung der Hafenanlagen investiert. Entstanden ist ein modernes trimodales KLV-Containerterminal (KLV = Kombinierter Ladungsverkehr, also die Kombination aus Schiff, Straße und Schiene) mit neuer 50-Tonnen-Containerbrücke und ein neues Hafengebäude. Die 15 000 Quadratmeter Fläche des alten Terminals reichten für eine weitere Expansion vor allem im Bereich des Containergeschäfts nicht aus. Jetzt stehen 42 000 Quadratmeter mit einer Lagerkapazität für 4000 TEU zur Verfügung. 800 Meter neue Gleisstrecke können am Terminal genutzt werden. Eine innovative IT-Steuerung der Gesamtanlage sowie vier leistungsfähige Reach-Stacker (fahrbare Container-Stapler) mit 45 Tonnen Tragfähigkeit runden die moderne Infrastruktur ab.

Zudem wurde das Hafenbecken auf einer Länge von 125 Metern erweitert. Die Hafeneinfahrt ist jetzt so groß, dass auch 185 Meter lange Schubverbände die Umschlagsanlagen problemlos erreichen können. Die Fertigstellung des neuen „CSA Container Servicecenters Andernach“ ist der Startschuss für weiteres Wachstum des Hafenstandortes. Durch die großen Lagerflächen, die im Bereich des neuen Hafens hochwasserfrei angeboten werden können, gilt der Hafen besonders für qualitativ hochwertige Güter als sicherer Umschlagsort. Dies auch deshalb, weil Andernach als einer der ersten Binnenhäfen in Deutschland den Stückgut- und Containerumschlagsbereich entsprechend den US-amerikanischen ISPS-Sicherheitsanforderungen mit Zäunen und überwachten Toranlagen ausgerüstet hat, die nunmehr auch um das neue Areal erweitert wurden. Andernach ist im Liniennetz von H&S ContainerLine mit jeweils drei Abfahrten in der Woche nach Antwerpen durch modernste Schiffslogistik eingebunden. Zusätzlich wird das Terminal regelmäßig vom Oberrheindienst „Blue Arrow Line“ angefahren.

 

 

Stadt ehrt und verabschiedet Mitarbeiter

Andernach. In einer Feierstunde verabschiedete und ehrte die Stadtverwaltung Andernach langjährige und verdiente Mitarbeiter. Im Historischen Rheintor dankten Oberbürgermeister Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz und Andrea Kohlhaas für den Personalrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement zum Wohle der Stadt.

Helmut Gardlo wurde zunächst für seine Dienste geehrt. Er erhielt den großen Wappenteller der Stadt. Gardlo kann auf eine bewegte und interessante Zeit zurückblicken noch bevor er 1975 zur Stadtverwaltung kam. Vorher war er unter anderem für F. H. Kocks-Ingenieure in Luxemburg als erster Bauleiter bei der Dirketion „des Ponts et Chaussées“ (Brücken und Straßen) zum Bau des Autobahnnetzes tätig. Später wurde er Abschnittsbauleiter Brücken. Bei der Stadt Andernach leitete er von 1979 bis 2004 das Technische Bauamt. 

Verabschiedungen:

Dieter Schwagerus begann seine Laufbahn bei der Stadt im Jahr 1984 als Sozialpädagoge im Jugendzentrum. 1986 wurde er Leiter der Einrichtung, was er bis zum Ende seiner Dienstzeit blieb.

Margarete Diether begann 1980 ihren Dienst bei der Stadt als Verwaltungsangestellte beim Bauverwaltungsamt. Später arbeitete sie bei der Zulassungsstelle, und von 1986 bis heute war sie als Schulsekretärin tätig.

Günter Mechlinski begann 1978 bei der Stadtverwaltung Andernach. Er war als Tiefbauarbeiter, im Baubetriebshof, als Kraftfahrer und in der Gartenbaukolonne tätig. Darüber hinaus engagierte er sich 17 Jahre lang im Personalrat.

Rolf Koch startete sein Berufsleben im Jahre 1978 bei der Stadtverwaltung Andernach. 1986 kam er zum Sozial- und Jugendamt. 1992 wurde er Stadt- und 1995 Stadtoberinspektor. Ab 1997 begann er mit dem Aufbau und der Führung der Koordinierungsstelle Arbeit und Bildung statt Sozialhilfe. Im Jahr 2000 wurde er zum Stadtamtmann ernannt, und 2005 wechselte er als Geschäftsführer zur Arge des Landkreises. Er wurde 2005 zum Amtsrat und 2006 zum Oberamtsrat ernannt. Jetzt wurde er zum Landkreis Mayen-Koblenz versetzt.

Christoph Alexander Kretschmer stieg 1999 als Sozialarbeiter bei der Stadtverwaltung ein. Im Jahr 2005 wurde er der Arge zugewiesen. Im Jahr 2008 wurde er zum Sozialamtmann ernannt. Jetzt wurde er zum Landkreis Mayen-Koblenz versetzt.

Jürgen Riebeling und Michael Hartmann waren seit 1988 bzw. 1992 als Angestellte der Stadt als amtliche Tierärzte tätig. Sie wurden wegen der Schließung des Schlachthofes verabschiedet.

 

Dienstjubilare 25 Jahre:

Wolf Peter Esch begann 1985 bei der Stadt im Gartenamt. Ein Jahr darauf nahm er seine Tätigkeit als Arbeiter im Bereich Friedhof auf.

Rolf Zervas kam 1988 zur Stadt und arbeitete bei der Stadtkasse. 1994 wechselte er ins Ordnungsamt, und seit dem Jahr 2000 ist er bei der VHS.

Thomas König begann seinen Dienst bei der Stadt im Jahre 1986. 1990 wurde er zum Stadtinspektor ernannt, ehe er 1994 Stadtoberinspektor wurde. 2003 wurde er Stadtamtmann. Seit dieser Zeit ist er stellvertretender Amtsleiter im Bauverwaltungsamt.

Ralf Spurzem ist seit 1986 bei der Stadtverwaltung. Er war Arbeiter im Bereich des Baubetriebshofs und ist seit 1992 Arbeiter im Bereich der Kläranlage.

Sigrid Heller arbeitet seit 1986 als Diplom-Bibliothekarin (FH) in der Stadtbücherei. Seit 1990 ist sie stellvertretende Leiterin. Außerdem ist sie eine versierte Ausbilderin in ihrem Beruf.

Wolfgang Kluth begann seinen Dienst bei der Stadt im Schul- und Kulturamt. 1988 wechselte er ins Amt für öffentliche Ordnung. Dort arbeitete er in den Bereichen Überwachung des ruhenden Verkehrs, in der Zulassungsstelle und derzeit in der Straßenverkehrsbehörde.

Harald Schapper begann seinen Dienst bei der Stadt 1986 in der Gartenbaukolonne. 1989 wurde er Vorarbeiter und 2006 stellvertretender Bereichsleiter „Kolonne Grün“. 2010 wechselte er zum Gebäudemanagement in die Verwaltung, und seit 2010 ist er in der Abgabenabteilung tätig.

 

Dienstjubilare 40 Jahre:

Walter Nachtsheim wurde 1973 als Gärtner beim Gartenamt der Stadt eingestellt. Im Gartenamt wurde er kurz darauf Vorarbeiter, und er leitete fast drei Jahrzehnte eine große Gruppe von Mitarbeitern. Viele junge Menschen hat er in dieser Zeit zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung geführt. Nach einer Dienstzeit von 40 Jahren tritt er den verdienten Ruhestand an.

Egon Kulmus (Verwaltungsfachwirt) kam 1971 als Personalsachbearbeiter zur Stadtverwaltung. 1978 übernahm er die Leitung der Personalabteilung. Ein Jahr darauf wurde er Stellvertreter des Büroleiters. Von 1991 bis 1995 war er außerdem Kommunalberater des Kommunalen Arbeitgeberverbandes in den neuen Bundesländern. Er ist Ausbildungsleiter „Innere Verwaltung“, er war Mitglied des Prüfungsausschusses Verwaltungsfachangestellte, Schöffe am Amtsgericht Mayen und ist ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Koblenz. Ehrenamtlich ist Egon Kulmus in seinem Heimatort in vielen Vereinen und in der Kichengemeinde tätig.

Johannes Asbach kam 1971 zur Stadt Andernach. Er stieg vom Stadtassistenten bis zum Amtsrat (2007) auf. Von 1976 bis 1982 war er in der Kämmerei beschäftigt. Dann wechselte er zum Rechnungsprüfungsamt, ehe er 1987 zum Ordnungsamt kam. Dort war er zunächst Abteilungsleiter und stellvertretender Amtsleiter. Im Jahr 2007 wurde er Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung und Personenstandswesen. Darüber hinaus ist er eine bekannte Größe im Andernacher Karneval.

 

 

Alles Gute im neuen Jahr

Achim Hütten

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

liebe Gäste unserer schönen Stadt, 

ein ereignisreiches und aufregendes Jahr liegt hinter uns. Es war geprägt von großen Katastrophen wie dem schrecklichen Unglück in Japan mit seinen nicht absehbaren Folgen, von den Revolutionen in der arabischen Welt und von der nicht enden wollenden Finanzkrise, von der niemand weiß, wie sie ausgeht. Überhaupt kennzeichnet das Wort Krise gerade die letzten Monate des Jahres 2011. Umfragen zeigen, dass die Menschen verunsichert sind und pessimistisch auf das kommende Jahr blicken. Dies ist sicher verständlich. Aber wir haben die besten Voraussetzungen, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Das Glas ist halbvoll - nicht halbleer.

Natürlich ist die wirtschaftliche Lage schwierig, auch in unserer Stadt. Aber das Fundament, auf dem unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft und unsere Stadt steht, ist stabil. Dies trifft auch auf unsere heimischen Unternehmen zu, die hervorragend aufgestellt sind. Leider mussten wir trotz sprudelnder Gewerbesteuer, die wir unseren starken Unternehmen zu verdanken haben, den kommenden Haushalt mit einem leichten Minus schließen. Denn die sprudelnde Gewerbesteuer und die dadurch steigenden Einnahmen führen auch zu einer deutlichen Erhöhung der Beträge, die wir als Umlage an den Kreis abzuführen haben. Andernach zahlt die höchste Umlage in ganz Mayen-Koblenz. Trotzdem sind wir stark und auf dem richtigen Weg. Andere Kommunen auch in unserer Nachbarschaft haben deutlich größere Probleme.

Max Frisch meinte einst: „Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Dazu gibt es eine wunderbare Geschichte:

Claus Peitz

Ein Mann lebte am Straßenrand und verkaufte heiße Würstchen. Er war schwerhörig, deshalb hatte er kein Radio. Er sah schlecht, deshalb las er keine Zeitung. Aber er verkaufte köstliche heiße Würstchen. Das sprach sich herum. Die Leute kamen in Scharen und wollten seine köstlichen heißen Würstchen. Die Nachfrage stieg so stark, dass er einen größeren Herd und mehr Fleisch und mehr Brötchen benötigte. Auch fragte er seinen Sohn, ob er ihm helfen könne. Doch der Sohn winkte ab: „Vater, hast du denn nicht im Radio gehört, dass eine schwere Rezession auf uns zukommt. Der Umsatz wird einbrechen. Du solltest nicht investieren.“ Der Vater dachte: „Mein Sohn hat studiert, er schaut Fernsehen, liest Zeitungen und hört Radio. Der muss es wissen.“ Also verringerte er die Einkäufe, sparte an der Qualität des Fleisches, verzichtete auf den neuen Herd, und die Ungewissheit vor der Zukunft ließ ihn missmutig im Umgang mit seinen Kunden werden. Und so fiel der Absatz über Nacht. Da sagte der Vater zu seinem Sohn: „Du hattest Recht, mein Junge, es steht uns eine schwere Rezession bevor.“  

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste unserer Stadt, ohne die Augen vor der Realität zu verschließen, sollten wir tatkräftig und optimistisch in das neue Jahr gehen. Die Basis für eine gute Entwicklung in unserer Stadt ist gelegt. Wieder kamen deutlich mehr als 100 000 Besucher zum Geysir - Besucher, von denen alle in der Stadt profitieren. Der Ausbau und die Sanierung unserer Straßen geht trotz knapper Mittel voran und weiter. Der Hafen wächst, und mit dem Konzept der grünen sowie essbaren Stadt haben wir einen Weg eingeschlagen, um den uns andere Kommunen beneiden, weil er für Nachhaltigkeit, Attraktivierung und Einzigartigkeit steht. Wir haben starke Unternehmen in die Stadt gebracht, weil frühzeitig die Weichen für die Ausweisung von entsprechenden Industrie- und Gewerbeflächen gestellt wurden. 

Also: Schluss mit dem Krisengerede. Freuen wir uns auf 2012 - mit all seinen Herausforderungen, Überraschungen und Veränderungen. 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein glückliches neues Jahr.

 

Ihr

Achim Hütten                                         Claus Peitz

Oberbürgermeister                              Bürgermeister

 

Hochwassernotgemeinschaft: Hütten bleibt an Spitze

Andernach. Achim Hütten bleibt Vorsitzender der Hochwassernotgemeinschaft Rhein. Während der Mitgliederversammlung im spanischen Bau des Kölner Rathauses wurde der Andernacher Oberbürgermeister einstimmig im Amt bestätigt.

Hütten rief die mehr als 60 Mitgliederkommunen und Bürgerinitiativen dazu auf, an den Zielen des Aktionsplans Hochwasser festzuhalten: „Alle geplanten Rückhalteräume müssen bis 2020 realisiert werden.“ Außerdem erinnerte Hütten an die globale Verantwortung: „Der beste Hochwasserschutz ist Klimaschutz.“

Die Hochwassernotgemeinschaft vertritt mehr als 1,5 Millionen direkt von Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger am Rhein und neuerdings auch an der Mosel. Denn während der Mitgliederversammlung in Köln wurde auch die Bürgerinitiative Hochwasser aus Kobern-Gondorf aufgenommen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden spontan mehr als 1000 Euro für die Hochwasseropfer in Thailand bereitgestellt. Die Hochwassernotgemeinschaft ruft zu Spenden für das asiatische Land auf. Die Bankverbindung lautet: Konto: 200 067 379, Sparkasse Mainz BLZ.: 550 501 20,  Kennwort: Solidarspende Thailand

(Eine Spendenquittung ist nicht möglich, da eine solche nur für den Satzungszweck der HWNG ausgestellt werden darf.)

Das Geld kommt ohne Abzüge durch Verwaltungskosten direkt einem Hilfsprojekt in Thailand zu Gute.

 

Per Personalausweis ins Internet

Andernach. Wer einen neuen Personalausweis hat und Geschäfte im Internet erledigen will, kann sich mit seinem neuen Ausweis im Scheckkartenformat auch digital ausweisen. Dafür ist allerdings ein Lesegerät für den heimischen Computer notwendig. Das Bürgerbüro der Stadt Andernach beteiligt sich im Rahmen einer bundesweiten Aktion an der kostenlosen Ausgabe dieser Lesegeräte, auch Sicherheitskits genannt.

Dieses neue Online-Ausweisverfahren, das auch als eID-Funktion bezeichnet wird, ist sicherer als die bisherigen Registrierungs- und Log-in-Verfahren im Internet. Der Chip in der Ausweiskarte kann die nötigen Daten – nachdem der Ausweisinhaber seine Geheimzahl eingegeben hat - über verschlüsselte Verbindungen übermitteln. Spezielle Zertifikate regeln, welche persönlichen Daten an Anbieter von Internetanwendungen und Verwaltungsdienstleistungen übertragen werden dürfen.

Das neue Verfahren funktioniert nicht nur im Internet. Auch bei Fahrkartenautomaten, bei Mietservices für Autos und Fahrräder oder beim Einchecken in Hotels kann die neue Funktion genutzt werden.

Und so funktioniert das Verfahren: Wer sich für die Nutzung der neuen eID-Funktion entschieden hat und diese auf seinem neuen Personalausweis aktiviert, benötigt ein Kartenlesegerät und eine entsprechende Software, um die Funktionen am eigenen Computer nutzen zu können. Die erforderliche Software „AusweisApp“ kann kostenfrei im Internet unter der Adresse www.ausweisapp.bund.de heruntergeladen werden. Das Lesegerät liest die jeweils ausgewählten Daten aus dem Chip und überträgt diese – nach Eingabe der sechsstelligen PIN durch den Ausweisinhaber – an den zertifizierten Anbieter im Internet.

Das Bürgerbüro der Stadt Andernach beteiligt sich an einem bundesweiten Unterstützungsprojekt der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände und des Bundesinnenministeriums zur Einführung des neuen Personalausweises. Die durch Bundesmittel finanzierte Aktion soll dazu führen, dass möglichst vielen Privathaushalten ein Lesegerät für die Nutzung elektronischer Chipkarten zur Verfügung steht und der sichere Umgang mit den Ausweiskarten zur Selbstverständlichkeit wird.

Im Rahmen des Projektes wurden dem Andernacher Bürgerbüro Sicherheitskits, bestehend aus einem Basislesegerät ohne eigene Tastatur, einer Informationsbroschüre und einer Installationsanleitung, zur Verfügung gestellt. Pro Person wird je ein Kit kostenlos im Bürgerbüro ausgegeben.

Nötig ist auf jeden Fall ein neuer Personalausweis, den man auch bereits beantragen kann, wenn der alte noch gültig ist. Die Gebühr beträgt 28,80 Euro (über 24 Jahre) beziehungsweise 22,80 Euro (unter 24 Jahren), nötig ist außerdem ein biometrisches Foto sowie der alte Ausweis.

Weitere Infos: Bürgerbüro der Stadtverwaltung Andernach, Telefon 02632/922 331 

 

Azubis hatten das Wort

Andernach. Was brennt den Auszubildenden bei der Stadtverwaltung Andernach auf den Nägeln? Was läuft gut? Wo muss nachgebessert werden? Um unter anderem solche Fragen zu beantworten, gibt es einmal im Jahr die Jugend- und Auszubildendenversammlung. Im Rheintor sprachen und diskutierten die Azubis um ihre Jugend- und Auszubildendenvertreterin Anna Maria Braun mit der Stadtspitze. Oberbürgermeister Achim Hütten, ein Vertreter des Personalrats sowie die Büro- und Ausbildungsleitung stellten sich den Fragen der Azubis und informierten über Neuerungen. Hütten dankte des Auszubildenden für ihre guten schulischen und praktischen Leistungen innerhalb der Verwaltung und im operativen Bereich.

Amt für Jugend und Soziales: Projekte gefördert

Andernach. Fünf Projekte des Amts für Jugend und Soziales wurden in diesem Jahr gefördert. So gab es für die Gemeinwesenarbeit einen Landeszuschuss von 10.225 Euro. Die Schuldnerberatung wurde vom Land mit 36.813,03 Euro, von der Kreissparkasse (KSK) Mayen mit 15.000 Euro und vom Kreis mit 45.823,50 Euro unterstützt. Die Schulsozialarbeit wurde vom Land mit 15.300 Euro gefördert. Für den Jugendscout erhielt die Stadt 13.346,94 Euro vom Land, 33.367,37 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und 20.020,41 Euro von der ARGE Mayen-Koblenz. Den Job-Fux förderte das Land mit 13.485 Euro, die ARGE mit 10.113,75 Euro und der ESF mit 33.712,50 Euro.

 

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