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Ausstellung informierte über „Blutige Handys“

Oberbürgermeister Achim Hütten hat die Ausstellung der Faitrade-Steuerungsgruppe der Stadt Andernach eröffnet. Foto: Stadt Andernach/Maurer

Andernach. Welche Probleme die Herstellung von Handys vor allem in der Dritten Welt verursacht und welche teils ausbeuterischen Systeme dahinterstecken, das zeigte eine Ausstellung über die so genannten „Blutigen Handys“, die in der Stadthausgalerie Andernach zu sehen ist. Die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Andernach hat diese Ausstellung, die Oberbürgermeister Achim Hütten eröffnete, initiiert.

 

Ausstellung zu Fairtrade in Stadthausgalerie gezeigt

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Die Ausstellung „Elan“ und „Quinoa“ hat die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt in der Stadthausgalerie gezeigt. Durch die Ausstellung hat Ann-Marie Schutz als Welt-Promotorin für Umwelt und Entwicklung von ELAN e.V. geführt und einen Einblick in den fairen Handel geboten. Zahlreiche Besucerinnen und Besucher der Stadthausgalerie nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Mitgliedern der Steuerungsgruppe über fairen Handel und fair gehandelte Produkte zu informieren.

Andernach ist Fairtrade-Stadt

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Andernach ist Fairtrade-Stadt. Vor dem Historischen Rathaus überreichte Lisa Herrmann, Leiterin der Kampagne Fairtrade-Town, die Urkunde an Oberbürgermeister Achim Hütten. Für diese Auszeichnung musste Andernach zahlreiche Kriterien erfüllen. Nachdem der Stadtrat beschlossen hatte, dass sich Andernach als Fairtrade-Stadt bewerben soll, hat die entsprechende Steuerungsgruppe, die die Stadt auf dem Weg dorthin begleitet und alle Aktivitäten in diesem Bereich koordiniert, ihre Arbeit aufgenommen. Die Steuerungsgruppe organisierte, dass Andernach die Kriterien erfüllt hat, um Fairtrade-Town zu werden. Diese fünf Kriterien sind:

Die Gemeinde bekennt sich zu FAIRTRADE: Die Gemeinde verabschiedet eine Resolution zur Unterstützung von FAIRTRADE und verwendet ab sofort FAIRTRADE Kaffee und weitere FAIRTRADE Produkte bei ihren Sitzungen, in ihren Büros, in ihren Kantinen (z.B.: Umstellung der Kaffeeautomaten) sowie bei Gemeindeveranstaltungen.

Engagement in der FAIRTRADE Gruppe:
Eine FAIRTRADE Arbeitsgruppe wird gegründet, die sich regelmäßig trifft und an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Ziele arbeitet. Der Arbeitsgruppe gehört ein/eine VertreterIn der Gemeinde an. Die Gruppe ist für die jährliche Evaluierung und die Einhaltung der Ziele verantwortlich.

FAIRTRADE Produkte leicht verfügbar:
FAIRTRADE Produkte sind in lokalen Geschäften leicht verfügbar und werden in lokalen Gastronomiebetrieben (z.B.: Gasthäuser, Kaffeehäuser) angeboten. Die Bevölkerung wird regelmäßig über das FAIRTRADE Angebot informiert (z.B.: Erstellung eines Einkaufsführers).

Lobbying in der Gemeinde für FAIRTRADE Produkte:
FAIRTRADE Produkte werden in Betrieben, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen, Pfarren usw. verwendet. Ein Vorzeigeunternehmen wird gewonnen, das auf FAIRTRADE Produkte umstellt.

FAIRTRADE bewerben:
In der Gemeinde wird FAIRTRADE durch regelmäßige Berichterstattung in gemeindeeigenen Publikationen, Aussendungen etc. und auch auf der Homepage zum Thema gemacht. Veranstaltungen werden organisiert um das Bewusstsein der Bevölkerung für FAIRTRADE zu stärken (jedenfalls eine Veranstaltung innerhalb der jährlichen FAIRTRADE Wochen). Am Gemeindeamt und in anderen Einrichtungen wird mit Plakaten, Aufklebern, Flyern etc. auf FAIRTRADE aufmerksam gemacht.

Weitere Infos zu diesem Thema unter www.fairtrade.de

 

 


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