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Stadtrundgang

Auf unserem 3,5 km langen Stadtrundgang möchten wir Sie einladen, das historische Andernach zu entdecken. Flanieren Sie entlang des Rheins und erleben Sie rheinische Gastfreundlichkeit in der Altstadt. Weitere Informationen und Aktuelles erhalten Sie bei uns. Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt in Andernach.


1 „Läufkreuz“
Ursprünglich war das Läufkreuz das Kruzifix eines Elendenfriedhofs des 1841 aufgelassen städtischen Hospitals. Der überlebensgroße und realistisch gestaltete Korpus stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

2 Christuskirche
Die Christuskirche ist die Stadtkirche der evangelischen Gemeinde und ehemalige Kirche des Minoritenklosters. Es handelt sich um eine hochgotische Hallenkirche mit nur einem Seitenschiff. Mit dem Bau wurde 1245 begonnen  – vollendet wurde er 1450. Die Kirche fungierte als Begräbnisstätte des rheinischen Adels.

3 Stadtmuseum - Haus von der Leyen
Das Gebäude wurde um 1589/90 als Stadtpalais des kurkölnischen Oberamtmannes Georg von der Leyen errichtet. Von außen reizt besonders die künstlerische Gestaltung des Portalvorbaus. Seit 1936 ist das Stadtmuseum dort beherbergt.

4 Burgruine oder Schlossgarten
Mit dem Bau der kurkölnischen Burg wurde um 1200 begonnen. Im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde sie 1689 durch die Franzosen zerstört. Die Kanonenkugeln, welche im Schlossgarten zu einer Pyramide aufgeschichtet wurden, stammen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

5 Koblenzer Tor
Das Koblenzer Tor wird auch  „Burgpforte“ genannt und wurde  um 1200 erbaut. Es sicherte die Burganlage, gilt als repräsentativer Eingang der Stadt und wurde ebenfalls 1689 im Pfälzer Erbfolgekrieg zerstört.

6 Hospitalkirche
Die Hospitalkirche ist das katholische Gotteshaus des St. Nikolaus-Stiftshospitals und die ehemalige Kirche des Annuntiatenklosters. Die spätbarocke Anlage welche von 1737-1739 erbaut wurde, besticht durch ein böhmisches Kappengewölbe. Die umfangreiche Ausmalung zeigt u.a. die Gründung des Ordens der Annuntiaten durch Johanna von Valois.

7 Bollwerk
1659-1661 wurde das Bollwerk als Rheinzollbastion der kurkölnischen Landesherrn errichtet. Heute dient das Bauwerk als Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.

8 Rheintor
Das Rheintor ist der repräsentative Stadteingang seitens des Rheins und gehört zu den ältesten Doppeltoranlagen am Rhein. Der stadtseitige Teil wurde um 1200 erbaut. Die beiden überlebensgroßen romanischen Tuffsteinfiguren im Innenhof, werden im Volksmund liebevoll die „Andernacher Bäckerjungen“ genannt.

9 Alter Krahnen
Beim Alten Krahnen handelt es sich um einen Stein-/Turmdrehkran mit zwei Laufrädern, welche von Kranknechten in Umlauf gebracht wurden. Erbaut wurde er 1554-1561 anstelle eines Schwimmkrans. In Betrieb war der Alte Krahnen bis 1911 und  verlud vornehmlich Mühlsteine, Tuff und Wein.

10 Runder Turm 
Der Runde Turm wurde erbaut von 1440 – 1453 und hat eine Höhe von 56 Metern. Er gilt als Wahrzeichen er Stadt und stellt ein steinernes Zeugnis des städtischen Selbstbewusstseins dar,  hielt er doch im Jahre 1689 einem Sprengversuch der Franzosen stand. Hiervon zeugt noch heute ein Loch an der Westseite des Turms.

11 Mariendom 
Beim Mariendom, auch Liebfrauenkirche genannt, handelt es sich um eine katholische Pfarrkirche welche um 1200 als dreischiffige, romanische  Emporenbasilika erbaut wurde. Auffallend sind die reiche Ausstattung und die bemerkenswerte Ausmalung. 

12 Helmwartsturm
Der Helmwartsturm ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und wurde 1994 erneuert. In der Nähe des Turms befindet sich heute eine Holzkonstruktion, welche einen Wehrgang nachbildet und den Durchgang zum Marktplatz überspannt.  

13 Historisches Rathaus
Das Rathaus wurde 1561-1574 errichtet. Unter dem heutigen Sitzungssaal befindet sich eine mittelalterliche Mikwe, ein jüdisches Kultbad. Der Wasserspiegel des Bades steigt und fällt auch heute noch mit dem Rheinpegel. Weiterhin ist in dem Gebäude  die Stadtbücherei beherbergt.

14 Geysir Erlebniszentrum
Das Gebäude beherbergt eine interaktive Ausstellung zum Thema Kaltwasser-Geysir. Leicht verständlich werden hier die physikalischen und geologischen Zusammenhänge des Naturphänomens erläutert. In der ersten Etage des Gebäudes ist die Tourist-Information untergebracht.

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