Andernach. Mit einem Festakt in der Mittelrheinhalle wurde der scheidende Geschäftsführer der Andernacher Stadtwerke, Bernd Lenz, feierlich verabschiedet. Vor mehr als 150 Gästen hob der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Stadtwerke, Oberbürgermeister Achim Hütten, die Verdienste von Lenz hervor. Besonders die äußerst positive Entwicklung des Hafens ist eng mit seinem Namen verbunden. Der Präsident des Bundesverbandes öffentlicher Binnenhäfen, Rainer Schäfer, betonte, dass Andernach mit seinem Hafen viel weiter vorne ist, als es die Rangliste ausweist. „Hier ist die Zukunft“, sagte Schäfer, der auch Geschäftsführer der Neuss-Düsseldorfer Häfen ist.
Der Betriebsratsvorsitzende Patrick Behnke bezeichnete Bernd Lenz als einen ehrlichen, aufrichtigen und fleißigen Chef, der für seine Mitarbeiter immer ein offenes Ohr gehabt hat.
Lenz hob hervor, dass die Erfolge der Stadtwerke insbesondere im Hafen viele Väter hat. „Ich habe die unternehmerische Freiheit erhalten, die notwendig ist, um das alles umzusetzen, was wir gemeinsam erreicht haben“, sagte er. Er dankte den Partnern der Stadtwerke und unterstrich: „Hier in Andernach habe ich meine berufliche Erfüllung gefunden.“ Seinen Nachfolgern Jan Deuster und Lars Hörnig, die von Oberbürgermeister Achim Hütten vorgestellt wurden, wünschte Lenz eine glückliche Hand bei den anstehenden Herausforderungen.
Andernach. 23 Jahre lang stand Bernd Lenz als Geschäftsführer an der Spitze der Andernacher Stadtwerke. Jetzt geht der 67-Jährige in den Ruhestand. Ihm folgt eine Doppelspitze: Jan Deuster, bisher technischer Leiter des Stadtwerke, und Lars Hörnig, zuletzt Projektleiter bei der Kreissparkasse Mayen, übernehmen jetzt gemeinschaftlich das Ruder der Stadtwerke.
Das Wirken von Bernd Lenz bei den Stadtwerken ist vor allem eng mit der Erfolgsgeschichte des Andernacher Hafens verbunden, der mittlerweile der Größte am Mittelrhein ist. Das rasante Wachstum begann im Jahr 2000 mit dem Einstieg ins Containergeschäft. Damals wurden gerade einmal 7000 TEU (20 Fuß große Container) umgeschlagen. Jahr für Jahr knackte der Hafen einen Rekord nach dem anderen. Etwa 70 000 TEU waren es im Jahr 2008, knapp 81 000 TEU im Jahr 2010 und für dieses Jahr werden 96 000 TEU erwartet. Der Gesamtumschlag ist inzwischen auf mehr als drei Millionen Tonnen im Jahr gestiegen. Möglich wurde das alles unter anderem auch, weil unter Lenz’ Ägide vor wenigen Jahren etwa 18 Millionen Euro in die Erweiterung des Hafens gesteckt wurden. Das Hafenbecken und die Einfahrt wurden vergrößert. Eine 50-Tonnen-Containerbrücke und ein neuer riesiger Lagerplatz kamen hinzu. Entstanden ist ein modernes KLV-Containerterminal (KLV = Kombinierter Ladungsverkehr - Schiff, Schiene, Straße) samt neuem Gebäude, in dem auch die Wasserschutzpolizei untergebracht ist.
Aber auch die Neuausrichtung der Strom- und Gasversorgung in Partnerschaft mit dem RWE, die Sicherung der Wasserversorgung, die Ausrichtung des Hallenbads als reines Sportbad und die Modernisierung des Stadtlinienverkehrs tragen die Handschrift von Bernd Lenz. Unter ihm wurden die elf Betriebszweige und Wirtschaftsbereiche der verschiedenen städtischen Gesellschaften in die Stadtwerke integriert. Als er im Jahr 1988 die Geschäftsführung der Stadtwerke übernahm, betrug die Bilanzsumme rund 17,5 Millionen Euro. Jetzt liegt sie bei rund 56,6 Millionen Euro - eine Steigerung um 222 Prozent. Die Umsatzerlöse sind von 5,9 auf 14,9 Millionen Euro gestiegen - ein Plus von 152 Prozent.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Stadtwerke, Oberbürgermeister Achim Hütten, betonte im Beisein des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, Bürgermeister Claus Peitz, dass Lenz äußerst erfolgreich gearbeitet hat. Lenz hat Visionen, die er zielstrebig umsetzt, so der OB. Das Verhältnis ist durch gegenseitiges Vertrauen geprägt - das Fundament für die erfolgreiche Arbeit.
Zur Person:
Bernd Lenz (geb. 1944):
1959-1962 Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann
1966-1969 berufsbegleitend über den zweiten Bildungsweg Qualifizierung zum Studium
1969-1972 Studium an der Fachhochschule in Mainz - Studienschwerpunkte Management/Unternehmensführung und Rechnungswesen
1972-1979 Beschäftigung in der Konzernzentrale eines internationalen Lebensmittel-/Getränkekonzerns innerhalb der betriebswirtschaftlichen Abteilung/Controlling; Umstellung auf EDV; verantwortlich für die Organisation im Konzern
1979 Einstellung bei den Stadtwerken/städtischen Gesellschaften - Leitung Rechnungswesen, Aufbau einer betriebswirtschaftlichen Abteilung, Einführung EDV, Wirtschaftsförderung
1983 Geschäftsführer Stadtentwicklungsgesellschaft, Geschäftsführer Kommunale Betriebs- und Verwaltungsgesellschaft mbH und Geschäftsführer Kommunale Betriebsgesellschaft Andernach GmbH & Co KG
1987 Gründung der Holding Städtische Beteiligungsgesellschaft und Berufung zu deren Geschäftsführer
1988 zusätzliche Bestellung zum Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH
Jan Deuster (geb. 1968)
1986-1989 handwerkliche Ausbildung
1989-1990 Fachabitur
1990-1995 Studium der Ingenieurwissenschaften an der Fachhochschule Münster - Abschluss als Diplom-Ingenieur
1995-1999 Projektleiter im Anlagenbau in einem Industrieunternehmen
seit 2000 Stadtwerke Andernach, Leiter Versorgungsbetriebe, ab 2004 technischer Leiter
2003-2005 berufsbegleitendes Fernstudium an der Fachhochschule Koblenz, RheinAhrCampus Remagen - Abschluss: Diplom-Wirtschaftsingenieur
Lars Hörnig (geb. 1981)
2001 Abitur
2002-2004 Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Mayen
2002-2011 Kreissparkasse Mayen, u.a. Projektleitungen (Personalbereich, Zins- und Währungsmanagement), Firmenkundenbetreuer
2004-2008 berufsbegleitendes Studium zum Bachelor of Finance an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe, Bonn
2009-2011 berufsbegleitendes Studium zum Master of Business Administration (MBA) an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe, Bonn, in dessen Rahmen: Teilnahme am Programm „The Global Village for Future Leaders of Business and Industry 2010“ der Lehigh University , Bethlehem, Pennsylvania , USA
2009-2011 Aufsichtsratsmitglied Stadtwerke
2004-2011 Mitglied des Andernacher Stadtrats
Die Stadtwerke:
Die Stadtwerke Andernach sind zuständig für die Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung, für den Hafen, die Rheinfähre, das Hallenbad, die beiden Parkhäuser und für die Mittelrheinhalle/Parkhotel. Das Zugpferd ist der Hafen. Der Andernacher Hafen ist mit einem Umschlagsvolumen zwischen 2,7 und 3,2 Millionen Tonnen pro Jahr mittlerweile zwischen Ludwigshafen und Köln der größte Hafen am Mittelrhein. Er bietet auf einer Gesamtfläche von etwa 370 Hektar verschiedene Umschlagsmöglichkeiten für Binnenschiff, Lkw und Schiene. Insgesamt elf Krananlagen mit einer Tragfähigkeit von fünf bis 50 Tonnen sowie verschiedene mobile Einsatzmaschinen sorgen für einen wirtschaftlichen Umschlag. Zur Ausrüstung des Hafens gehören ferner 8500 Quadratmeter befestigte Lagerflächen, vier überdachte Lagerhallen für nässeempfindliche Schüttgüter und darüber hinaus Lagermöglichkeiten in 32 verschließbaren Hochsilos mit einer Kapazität von insgesamt 6000 Kubikmetern.
Etwa 50 Güterarten werden im Andernacher Hafen umgeschlagen. Hauptumschlagsgüter sind Eisen, Stahl, Nichtedelmetalle, Steine und Erden sowie Mineralöle. Knapp 5,3 Kilometer Gleisanschluss bieten im Hafen neben den gut angebundenen Verkehrsstraßen und umfangreichen Kaiflächen dem Umschlagskunden optimale Verlademöglichkeiten.
Rund 18 Millionen Euro haben die Stadtwerke Andernach erst kürzlich für die Erweiterung der Hafenanlagen investiert. Entstanden ist ein modernes trimodales KLV-Containerterminal (KLV = Kombinierter Ladungsverkehr, also die Kombination aus Schiff, Straße und Schiene) mit neuer 50-Tonnen-Containerbrücke und ein neues Hafengebäude. Die 15 000 Quadratmeter Fläche des alten Terminals reichten für eine weitere Expansion vor allem im Bereich des Containergeschäfts nicht aus. Jetzt stehen 42 000 Quadratmeter mit einer Lagerkapazität für 4000 TEU zur Verfügung. 800 Meter neue Gleisstrecke können am Terminal genutzt werden. Eine innovative IT-Steuerung der Gesamtanlage sowie vier leistungsfähige Reach-Stacker (fahrbare Container-Stapler) mit 45 Tonnen Tragfähigkeit runden die moderne Infrastruktur ab.
Zudem wurde das Hafenbecken auf einer Länge von 125 Metern erweitert. Die Hafeneinfahrt ist jetzt so groß, dass auch 185 Meter lange Schubverbände die Umschlagsanlagen problemlos erreichen können. Die Fertigstellung des neuen „CSA Container Servicecenters Andernach“ ist der Startschuss für weiteres Wachstum des Hafenstandortes. Durch die großen Lagerflächen, die im Bereich des neuen Hafens hochwasserfrei angeboten werden können, gilt der Hafen besonders für qualitativ hochwertige Güter als sicherer Umschlagsort. Dies auch deshalb, weil Andernach als einer der ersten Binnenhäfen in Deutschland den Stückgut- und Containerumschlagsbereich entsprechend den US-amerikanischen ISPS-Sicherheitsanforderungen mit Zäunen und überwachten Toranlagen ausgerüstet hat, die nunmehr auch um das neue Areal erweitert wurden. Andernach ist im Liniennetz von H&S ContainerLine mit jeweils drei Abfahrten in der Woche nach Antwerpen durch modernste Schiffslogistik eingebunden. Zusätzlich wird das Terminal regelmäßig vom Oberrheindienst „Blue Arrow Line“ angefahren.
Vier junge Unternehmerinnen starteten am vergangenen Samstag, 03. Dezember 2011, im Alter von 15 und 17 Jahren ins Berufsleben. Die mutigen Schülerinnen wagten das, wovor mancher Erwachsener voller Respekt Abstand nimmt, den Schritt in die Selbstständigkeit und das, obwohl sie alle noch die Schulbank drücken.
Voller Engagement und Optimismus machten sich die vier Schülerinnen vor ca. 3 Monaten daran ihren Traum vom eigenen Geschäft in die Tat umzusetzen. Sie verfolgten ihre Ziele so selbstsicher und verantwortungsvoll, wie man es von so jungen Menschen fast gar nicht erwartet hätte. Jedes Gespräch, sei ist mit der Wirtschaftsförderung, Handwerkern oder Vermieter, führten sie selbst.
Wir, die Wirtschaftsförderung der Stadt Andernach, freuen uns, dass wir dieses Projekt begleiten können und stehen den neuen Unternehmerinnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Mit dem Geschäft in der Andernacher Friedrichstraße sind die Jungunternehmerinnen Nina und Lisa Schmitt aus Andernach und Julia und Britta Hähn aus Kobern-Gondorf vielen Gleichaltrigen –getreu dem Slogan auf Ihrem Firmenflyer- „wieder einen Schritt voraus“.
Wir wünschen ihnen viel Spaß bei der Arbeit, weiterhin Erfolg in der Schule und alles Gute für die Zukunft.
Im nächsten Jahr finden zum fünften Mal die „azubi- & studientage“ in der Sporthalle Oberwerth/ Koblenz statt.
Die Messe ist für Unternehmen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz eine gute Möglichkeit, Ihren Betrieb als Ausbildungsort vorzustellen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt Ihres Betriebes zu geben. Aus diesem Grund nahmen bereits 13 Aussteller aus dem Landkreis an der Messe 2011 teil mit einer ausnahmslosen positiven Resonanz.
Wie bereits in den beiden Vorjahren bietet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (WFG) auch 2012 Unternehmen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die Möglichkeit an, sich auf einem Gemeinschaftsstand der WFG zu präsentieren.
Die Kosten für den Messestand belaufen sich auf 157,00 € Grundstandmiete/ qm und 9,00 € Teppichboden/ qm. Zudem sind 298,00 € für den Pflichteintrag im Ausstellerverzeichnis zu kalkulieren. Die WFG übernimmt für Unternehmen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz die gesamten Kosten für den Teppichboden und fördert mit 50 % die o.a. Grundstandmiete sowie die Kosten für den Pflichteintrag im Ausstellerverzeichnis.
Informationen zu der Messe erhalten Sie im Internet unter www.azubitage.de
Buchungen können bis Mitte Januar per Fax unter: 06221-71 404 50 oder online unter www.azubitage.de vorgenommen werden.
Präsentation Ihres Unternehmens auf einem Großbildschirm im Geysir-Erlebniszentrum
Nach der erfolgreichen Saison des Geysir-Erlebniszentrums im Jahr 2011 mit 116.000 Besuchern, freuen wir uns nun auf den kommenden Saisonstart im März 2012.
Wie bereits in der vergangenen Saison, möchten wir Ihnen auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit bieten, Ihr Unternehmen im Geysir-Erlebniszentrum zu präsentieren. Und das diesmal ganzjährig, da der Shop-Bereich sowie die Tourist-Information das ganze Jahr geöffnet sind.
In Form von Bildschirmwerbung werden wir auf den beiden Großbildschirmen (Samsung 460 MXn, 46 Zoll, 116,84 cm), die direkt im Counterbereich der Tourist-Information sowie im Shop-Bereich im Geysir-Erlebniszentrum angebracht sind, gerne unseren Besuchern Informationen zu Ihrem Unternehmen, Ihren Produkten und Kompetenzen präsentieren.
Die Kosten belaufen sich auf einen Pauschalbetrag von 150,- € zzgl. MwSt. für eine Laufzeit von Januar bis Dezember 2012. Genauere Details entnehmen Sie bitte diesem Erhebungsbogen.
Falls Sie Interesse an der Bildschirm-Werbung haben, füllen Sie bitte den Erhebungsbogen aus und senden diesen zurück bis spätestens 15.12.2011 an Andernach.net, Konrad-Adenauer-Allee 40, 56626 Andernach oder per Fax an: 02632 / 987948-30.
Gerne steht Ihnen Frau Ackermann für ergänzende Informationen zur Verfügung unter 02632 / 987948-33.
Die Aufwendungen für Energie machen inzwischen bei den meisten Betrieben einen erheblichen Teil ihr Betriebskosten aus. Mit der Explosion dieser Kosten steigt auch die Notwendigkeit einer fachlich versierten Beratung zum Energiemanagement.
Mit verschiedenen Förderprogrammen im Bereich des Umweltschutzes unterstützen das Land Rheinland-Pfalz, der Bund und die Europäische Union betriebliche Maßnahmen zur Vermeidung beziehungsweise Reduzierung von Abfall, Abwasser, Lärm und Luftverschmutzung sowie Maßnahmen im Bereich der Energieeinsparung. Besonders hervorheben möchten wir ein neues Angebot der KfW zur Energieeffizienzberatung. Hiermit werden, gestaffelt nach Initial- und Detailberatung, Aufwendungen für Energieberater bezuschusst. Weitere Informationen und Antragsformulare finden Sie unter: www.kfw.de
Möchten Sie weitere Informationen erhalten?
Kontaktieren Sie uns und schildern Sie uns Ihr Vorhaben, wir beraten Sie gern und helfen Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Förderung.
Telefonisch unter der Rufnummer: 026 32 – 81 00 38 0
oder per Mail unter: heller@andernach.net bzw. fajardo@andernach.net
Einheitlicher Ansprechpartner (EAP) hilft beim Weg in die Selbstständigkeit
Eine sorgfältige Vorbereitung des Gründungsvorhabens ist für den dauerhaften und nachhaltigen Erfolg daher unerlässlich. Tatkräftige Unterstützung dabei finden alle Gründer und Unternehmer beim Einheitlichen Ansprechpartner (EAP) bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord. Er informiert über die Anforderungen, Verfahren und Formalitäten, die für die Aufnahme und Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit benötigt werden. Zudem kümmert sich der EAP aktiv darum, dass die Unternehmen die erforderlichen behördlichen Genehmigungen und Erlaubnisse zügig und ohne großen bürokratischen Aufwand für die Unternehmen erlangen.
Der EAP bietet neben seiner individuellen Beratung auch einen Infoabend für Existenzgründer an. Am Montag, 12. Dezember 2011, dreht sich alles um Fragen rund um den Start in die Selbstständigkeit. Die Infoveranstaltung ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil befasst sich mit den notwendigen behördlichen Genehmigungsverfahren und Formalitäten, die vor dem Start in die Selbstständigkeit zu durchlaufen sind. Welche Genehmigungen werden benötigt? Welche Voraussetzungen sind zu beachten? Und was kosten diese Genehmigungen eigentlich? Der zweite Teil zeigt die wichtigsten Fördermöglichkeiten für Existenzgründer auf. Eine Vielzahl von Förderprogrammen wird durch die EU, Bund und Länder angeboten, der EAP gibt einen ersten Überblick. Betriebswirtschaftliche Fragestellungen gehören allerdings nicht zum Gegenstand des Beratungsangebotes.
Los geht es um 17.00 Uhr in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, 56068 Koblenz. Im Anschluss an den eineinhalbstündigen allgemeinen Teil, bietet sich die Möglichkeit individuelle Fragen zu erörtern.
Und das Beste dabei: Die Teilnahme am Infoabend ist kostenlos und belastet damit das schmale Budget der Existenzgründer nicht zusätzlich.
Um im Vorfeld bestmöglich auf die Interessen der Teilnehmer eingehen zu können, wird um eine vorherige unverbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0261-120 2222 gebeten. Weitere Informationen zum Einheitlichen Ansprechpartner findet man im Internet unter www.sgdnord.rlp.de.
Wirtschaftsreise in den Oman und nach Katar vom 05. Bis 09. Februar 2012
Das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung organisiert vom 05. bis 09. März 2012 eine Wirtschaftsreise in den Oman und nach Katar.
Beide Länder treiben im Rahmen ihrer marktwirtschaftlichen Politik die Diversifizierung ihrer Wirtschaft weiter voran. Dazu zählen die Entwicklung aller Regionen des Landes, der Ausbau der Infrastruktur, die Förderung der Privatwirtschaft und vor allem der Schutz der Umwelt.
In beiden Ländern kann auf die Unterstützung durch die diplomatischen Vertretungen wie auch durch erfahrene Mitarbeiter der Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handelskammer zurückgegriffen werden. Sie stellen eine optimale Vorbereitung und Abwicklung der Reise sicher.
Weitere Informationen und Details zur Reiseplanung erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer: 06131-16 26 53, per Mail unter daniela.heimstadt@mwkel.rlp.de
Anmeldeschluss ist der 28. Oktober 2011
Wirtschaftsreise nach Malaysia und Vietnam vom 16. Bis 24. März 2012
Das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung organisiert vom 16. Bis 24. März 2012 einen Wirtschaftsreise nach Malaysia und Vietnam mit den Stationen Kuala Lumpur, Hanoi und Ho Chi Minh City. Beide Reiseziele zeichnen sich durch hervorragende Geschäftschancen für deutsche Unternehmen aus.Die Wirtschaftsreise steht allen Branchen der rheinland-pfälzischen Wirtschaft offen.
Zur generellen Marktinformation und in Vorbereitung zur Wirtschaftreise findet am 09.11.2011 von 15 bis 18 Uhr ein Wirtschaftstag Malaysia/ Vietnam bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH in Mainz statt Weitere Informationen und Details zur Reiseplanung erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer: 06131-16 22 62, per Mail untere julia.golomb@mwkel.rlp.de
Anmeldeschluss ist der 15. November 2011
Zum zweiten Mal in diesem Jahr bietet der „4.EOR-Energieeffizienz-Beratertag für KMU 2011“ die Möglichkeit für Berater, sich im Bereich der betrieblichen Energieeffizienz über verschiedenste Aspekte der Beratung in Unternehmen zu informieren.
Welche rechtlichen und technischen Aspekte der Berater dabei beachten sollte und wie die Lösungen hierfür aussehen können, wie Netzwerke im Internet für die Arbeit eines Energieberaters genutzt werden können und welche alternativen Möglichkeiten es gibt Energie zu speichern, diese Fragen soll der Beratertag klären.
In der gemeinsamen Veranstaltung der EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz e.V. (EOR) und der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz werden kompetente Fachleute aus der Praxis zu den genannten Themen referieren. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz unterstützt.
Ausführliche Informationen und ein Anmeldeformular erhalten Sie online unter www.eor.de oder telefonisch unter der Rufnummer: 0631 / 62 403 171.
Anmeldeschluss ist der 09.11.2011
Andernach. Der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn, Jewgenij Schmagin, war gemeinsam mit seinem stellvertretenden Leiter des Wirtschaftsbüros, Dr. Victor Ilskiy, zu Gast in Andernach.
Oberbürgermeister Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz und der Geschäftsführer von Andernach.net, Christian Heller, begrüßten zunächst die russischen Gäste in der Stadtverwaltung. Anschließend besuchte die Delegation den Andernacher Hafen. Die russischen Gäste zeigten sich von der Leistungsfähigkeit des größten Hafens am Mittelrhein beeindruckt, in den die Stadt erst kürzlich etwa 18 Millionen Euro investiert hat. Bernd Lenz, Geschäftsführer der für den Hafen zuständigen Stadtwerke, erläuterte im Beisein von Wolfgang Lepak, Geschäftsführer der Container Line der Reederei Haeger&Schmidt International, dass in Andernach mehr als drei Millionen Tonnen Güter jährlich umgeschlagen werden, die von der Bäckerjungenstadt aus in die ganze Welt gehen. Sehr interessant war für die russischen Gäste auch die Tatsache, dass der Hafen von der öffentlichen Hand höchst erfolgreich betrieben wird und nicht privatisiert ist.
Ein weiterer Punkt war der Besuch der Firma Lohmann Therapie-Systeme (LTS). Vorstandsmitglied Dr. Peter Schwarz erklärte während einer Betriebsbesichtigung, wie vor allem die so genannten transdermalen Systeme (Wirkstoffpflaster wie beispielsweise das Nikotinpflaster) hergestellt werden. Schmagin merkte an, dass gerade Russland ein attraktiver Markt für LTS werden kann.
Andernach. Der Einzelhandel in Andernach ist auf der Erfolgsspur. Das belegen die statistischen Zahlen der GfK GeoMarketing GmbH aus Bruchsal, die die Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK) für ihre Region aufbereitet hat. Die Einkaufsattraktivität von Andernach ist demnach weiter gestiegen. Der entsprechende Indikator dafür, die Einzelhandelszentralität, liegt bei 121,1. Dieser Indikator zeigt, ob eine Stadt Kaufkraftzu-, bzw. -abfluss zu verzeichnen hat. Eine Zentralitätskennziffer über 100 bedeutet einen Kaufkraftzufluss. Das heißt, in dieser Stadt wird mehr Umsatz getätigt, als der dortigen Bevölkerung für Einkäufe im Einzelhandel zur Verfügung steht. Eine Ziffer unter 100 bedeutet Kaufkraftabfluss. Insgesamt weist Andernach eine Kaufkraft für den Einzelhandel von 154,7 Millionen Euro auf. Das heißt, jeder Einwohner gibt statistisch gesehen 5229 Euro im Einzelhandel aus. Damit liegt Andernach nur ganz knapp unter dem Bundes- (5329 Euro), dem Landes- (5313 Euro) und dem Kreisdurchschnitt (5309 Euro). Die Einzelhandelszentralitätskennziffer des Landes liegt bei 95,2 und des Kreises Mayen-Koblenz bei 97,7, also deutlich unter der Andernacher Ziffer. Den Spitzenplatz in der Region nimmt Mülheim-Kärlich mit 458,4 ein.
Vor einem Jahr hatte Andernach eine Einzelhandelszentralitätskennziffer von 114,9. Die Kaufkraft lag bei 147,8 Millionen Euro (4997 Euro je Einwohner). Die Zahlen auf Landes- und Kreisebene haben sich kaum verändert.
Die erneute Steigerung in allen einzelhandelsrelevanten Bereichen freut auch Oberbürgermeister Achim Hütten. „In den 90er-Jahren hatten wir eine Zentralitätskennziffer um die 97. Die deutliche Steigerung zeigt, dass sich die städtischen Investitionen in die Innenstadt und in den Tourismus für den Einzelhandel auszahlen“, sagt Hütten. Aber auch das attraktive Angebot und die guten Dienstleistungen des Einzelhandels selbst sind laut Hütten für die Steigerung mitverantwortlich. Christian Heller, Geschäftsführer der für die Wirtschaft zuständigen städtischen Gesellschaft Andernach.net, sieht das Plus unter anderem durch die Steigerungsraten im Tourismus bedingt. Mehr Touristen bedeuten auch mehr Kunden für den Einzelhandel. „Diese Rechnung geht auch im Hinblick auf die Geysir-Besucher auf, denn diese besuchen zu einem großen Teil auch die historische Altstadt“, so Heller. Ein weiterer Punkt ist das „durchdachte und schlüssige Einzelhandelskonzept der Stadt und dessen Umsetzung“. „Die Stadt Andernach setzt im Unterschied zu vielen benachbarten Kommunen auf einen Schutz des innerstädtischen Einzelhandels. Diesen sehen wir in der Entwicklung der Kaufkraft bestätigt“, betont der Geschäftsführer, der hervorhebt, dass die Voraussetzung für Kaufkraftzufluss immer auch ein gut aufgestellter Einzelhandel ist, den man in Andernach vorfindet.
Andernach. „Fachkräftemangel und Rekrutierungsstrategien“ lautete das Thema des zweiten Andernacher Unternehmerfrühstücks, das von der Wirtschaftsförderung der Andernach.net zusammen mit der Kreissparkasse Mayen veranstaltet wurde. Gastgeber war in diesem Jahr die Firma Rasselstein. 34 Vertreter zahlreicher Andernacher Unternehmen kamen zusammen, um sich auszutauschen und zu diskutieren. Der Geschäftsführer der Andernach.net, Christian Heller begrüßte die Gäste und freute sich über die gute Resonanz. Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass es eine wichtige Aufgabe einer Stadt ist, gute Lebensbedingungen zu schaffen. Nur so kommen auch Nachwuchskräfte gerne in die Stadt, um hier zu leben und zu arbeiten. Dr. Michael Pullen, Vorstandsmitglied der Firma Rasselstein, machte deutlich, dass die knappste Ressource qualifizierte Kräfte sind. Er stellte Strategien seines Unternehmens vor, wie beispielsweise der Krankenstand niedrig gehalten wird.
Anschließend beleuchteten vier Referenten das Thema des Tages aus verschiedenen Perspektiven. So stellte Professor Dr. Holger Reinemann vom Fachbereich Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Koblenz eine Umfrage vor, an der etwa 400 Studierende der FH Koblenz teilgenommen hatten. Diese Umfrage zeigt, wie attraktiv der regionale Arbeitsmarkt für Studierende ist. Dabei kam insgesamt heraus, dass 33 Prozent die Region und ihre Unternehmen interessant, 49 Prozent weniger interessant und 18 Prozent uninteressant finden. Allerdings, Prof. Reinemann, gibt es je nach Fachbereich ganz unterschiedliche Ergebnisse. So finden beispielsweise Bauingenieure die Region viel interessanter als Studierende der Betriebswirtschaftslehre. Auffällig ist außerdem, dass 50 Prozent der Studierenden selbst die großen Unternehmen der Region nicht kennen. Er appellierte an die Firmen ihren Bekanntheitsgrad unter den Studierenden zu erhöhen, beispielsweise durch Firmenpräsentationen an den Universitäten. So werden die Chancen gesteigert, dass sich die Studierenden für Firmen in der Region stärker interessieren. Prof. Reinemann ging auch auf die Besonderheiten der verschiedenen Generationen ein. Gerade jüngere Mitarbeiter brauchen demnach mehr Lob, mehr Führung und mehr Struktur als Ältere, sind aber auch bessere Teamplayer. Die Älteren wiederum arbeiten selbstständiger.
Margarethe Spurzem vom Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Mayen stellte unter anderem die Arbeitslosensituation der Region vor. Sie betonte, dass 30 Prozent der Menschen ohne Job Langzeitarbeitslose, 13 Prozent Ausländer und auch 13 Prozent jünger als 25 Jahre sind. Zum Thema Fachkräftemangel merkte sie an, dass es sehr wenig ältere Beschäftigte gibt. „Kann man sich das in Zeiten des Fachkräftemangels leisten?“, fragte sie kritisch.
Gabriele Gaube vom Andernacher Bertha-von-Suttner-Gymnasium stellte die Angebote und Projekte ihrer Schule vor, mit denen junge Menschen auf das Berufsleben vorbereitet werden können. Und Professor Thomas Kriesmer, Geschäftsführer des Unternehmens TIM Technologie Institut Medizin, das seit mehr als zehn Jahren international erfolgreich als Forschungs- und Entwicklungsspezialist in den Bereichen Anästhesie- und Beatmungsprodukte tätig ist, erklärte, wie er passende Fachkräfte für seinen sehr speziellen Bereich findet. Er machte deutlich, wie wichtig Teamarbeit und das Team selbst sind. Als besondere Anforderung an gutes Personal stellte er den Faktor Integrität heraus. Zum Abschluss des Vormittags nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit zur Diskussion mit den Referenten.
Andernach. Zum zweiten Mal war in Andernach die Dialogmesse b2d Mittelrhein/Rhein-Ahr angesagt. Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten, Schirmherr der Veranstaltung, eröffnete die Messe in der Mittelrheinhalle. Bei einem Rundgang überzeugte sich der Andernacher Stadtchef von der Leistungsfähigkeit der teilnehmenden Unternehmen. Die Messe b2d dient vorrangig dazu, dass Unternehmer miteinander ins Gespräch kommen und ihre Produkte sowie Dienstleistungen vorstellen. 40 Unternehmen und zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft fanden sich so in Andernach zusammen. Ein interessantes Rahmenprogramm mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion, veranstaltet vom Marketing-Club Rhein-Mosel e.V., komplementierten die Veranstaltung.
Aus dem Geschäftsleben wissen Sie wie wichtig Visitenkarten sind, um vom Gegenüber einen ersten Eindruck zu bekommen. Da dies bei Kommunen nicht anders ist, haben wir uns entschieden, eine neue Standortbroschüre aufzulegen. Diese neue Visitenkarte der Stadt Andernach ist dazu gedacht, Besuchern, Geschäftspartnern und allen Interessenten einen ersten Eindruck von den Bedingungen am Standort zu vermitteln. Dass diese aus unserer Sicht sehr gut sind, wollten wir mit der Broschüre lebendig vermitteln.
Eine elektronische Fassung der Broschüre finden Sie hier!
Mit den ersten Plakatmotiven wurde die neue Standortkamapagne der Stadt Andernach gestartet. Ziel ist es mehr Unternehmen und Einwohner an den Standort zu binden. Hierfür wirbt Andernach mit seinem erstklassigen Wirtschafts-, Kultur-, Sport- und Bildungsangebot, sowie seinen Bürgern und Unternehmern als Standortbotschaftern. An dieser Stelle werden künftig alle Motive der Kampagne präsentiert. Rückmeldungen und Anmerkungen sind immer willkommen: info@andernach.de
Die Select AG als Einkaufskooperation für Kfz-Teile und -Zubehör sowie erfahrener Werkstattsystemanbieter ist seit über 10 Jahren in Andernach vertreten. Mit einem kontinuierlichen Wachstum (350 Millionen Euro Umsatzvolumen 2010) setzt die Select AG ihren Expansionskurs auch in diesem Jahr weiter fort. Wichtiger Teil der Unternehmensstrategie ist der Umzug innerhalb von Andernach, der jetzt abgeschlossen wurde. „Wir haben uns wieder für den Wirtschaftstandort Andernach entschieden, da wir hier nicht nur auf eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung, sehr gute Büroflächen und eine optimale Betreuung durch die Wirtschaftsförderung zählen können, sondern auch, weil unser Wachstumskurs mit diesem Schritt nachhaltig gestärkt wird“, sagt Stephan Westbrock, Vorstand der Select AG. Zudem bleiben das Personal und damit das gewachsene Know-How am Standort erhalten.
Das Unternehmen erwartet in den nächsten fünf Jahren eine Umsatzverdoppelung und stärkt mit diesem Schritt seine Werkstattmarken MOTORCREW, AUTOEXCELLENT und ASP-Auto/Service/Partner. Zusammen umfassen die Qualitäts-Werkstattkonzepte der Select AG derzeit über 600 Meisterwerkstätten in ganz Deutschland. „Wir freuen uns, dass sich die Select AG sich für den Wirtschaftstandort Andernach entschieden hat. Dieser Entschluss hat uns wieder einmal darin bestätigt, dass Andernach ein attraktiver Standort für wirtschaftlichen Erfolg ist“, so Christian Heller, Geschäftsführer der Andernach.net GmbH.
Die neue Adresse der Select AG lautet: Lohmannstraße 31 56626 Andernach