Hecken schneiden: Straßen und Wege müssen frei bleiben

An vielen Stellen in Andernach ragen Hecken, Sträucher sowie anderer Bewuchs von privaten Grundstücken auf Gehwege und Straßen. Die Stadt Andernach ist verpflichtet (Verkehrssicherungspflicht) darauf zu achten, dass über Gehwegen eine Höhe von 2,50 Meter und über Fahrbahnen von 4,50 Meter – das so genannte Lichtraumprofil - von jeglichem Bewuchs frei bleibt. Die Grundstücksbesitzer sind verpflichtet, den Bewuchs entsprechend zurückzuschneiden. Auch sprießen vor zahlreichen privaten Grundstücken Gras und anderer Bewuchs aus den Gehwegsfugen. Auch hier muss der Grundstückseigentümer für die Entfernung sorgen. Das Gleiche gilt für die Straßenbeleuchtung. Hier sind die Grundstücksbesitzer ebenfalls verpflichtet, den Bewuchs entsprechend zurückzuschneiden, so dass die Ausleuchtung von Gehwegen und Fahrbahnen gewährleistet ist. Die Stadt bittet daher alle Eigentümer entsprechend tätig zu werden. Ansonsten ist die Stadt gezwungen, Rückschnitt und Reinigung auf Kosten der Grundstückseigentümer zu veranlassen.

Ein weiteres Problem sind Auffahrrampen, die zur Überwindung von Bordsteinkanten häufig in Fahrbahnrinnen eingesetzt werden. Auch hier bittet die Stadt, diese unverzüglich zu entfernen. Neben den Gefahren, die diese Rampen darstellen, behindern sie auch erheblich den Wasserabfluss. Wem der Bordstein zu hoch ist, kann diesen – auf eigene Kosten – von einer Fachfirma absenken lassen. Infos dazu erteilt das Technische Bauamt der Stadt.