Neue Spielgeräte für die „Stadtdörfer“ Eich und Kell

Die Stadt Andernach erhält im Rahmen des Modellvorhabens „Stadtdörfer“ Förderbescheide für die Ortsteile Eich und Kell in einer Gesamthöhe von 68.158 Euro. Stellvertretend für Innenminister Roger Lewentz überreichte Minister Clemens Hoch, Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, die beiden Bewilligungen an Claus Peitz, Stadtbürgermeister in Andernach. Geplant ist mit Hilfe der finanziellen Mittel die Spielplätze neu- und umzugestalten. Durch neue Spielgeräte sollen die Plätze für weitere Altersgruppen attraktiver werden und außerdem als Treffpunkt für die Kinder und Jugendlichen vor Ort dienen.

„Die guten Ideen, die entstanden sind und die tatkräftige Zusammenarbeit in den „Stadtdörfern“ sind bemerkenswert und zeigen deutlich was gemeinsam alles erreicht werden kann, wenn sich viele engagierte Menschen zusammentun und für ihr Stadtdorf, für ihre Dorfgemeinschaft mitanpacken, ihre Vorschläge einbringen und sich engagieren. Es ist der Landesregierung ein besonderes Anliegen, die Bürgerinnen und Bürger bei der Weiterentwicklung der Ortsteile zu unterstützen. Vielen Dank für das Engagement und viel Erfolg und Freude bei der Umsetzung“, betonte Minister Hoch.

Der Stadtteil Eich erhält eine Förderung in Höhe von 53.597,87 Euro für eine neue Spielburg auf dem Spielplatz an der Marienstraße. Gleichzeitig werden zwei alte Spielgeräte versetzt und damit der Platz neugestaltet. Im Stadtteil Kell sollen die 14.560,14 Euro dafür eingesetzt werden im Rahmen des Teilprojektes „Treffpunkte“ auf dem Spielplatz im Bereich Eichenhain / Am Rheinecker Garten eine Turm- und Kletteranlage zu erreichten. Das Ziel ist, das bereits bestehende Angebot an Spielmöglichkeiten zu erweitern und gleichzeitig den Spielplatz zum attraktiven Treffpunkt werden zu lassen.

„Das zukunftsweisende Projekt Stadtdörfer füllt sich mehr und mehr mit Leben und trägt jetzt Früchte - das ist eine tolle Entwicklung“, sagte Bürgermeister Claus Peitz. „Natürlich freut es mich als zuständigen Dezernenten besonders, dass die Fördergelder gezielt unserer Zukunft – also unseren Kindern – zu Gute kommen“, so Peitz, der ergänzt: „Wir werden dieses Projekt weiter gezielt unterstützen und vorantreiben.“ 

Das Modellvorhaben "Stadtdörfer" erarbeitet Wege, siedlungsstrukturell getrennten und sozial eigenständigen Ortsteilen von kreisfreien Städten und großen kreisangehörigen Städten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Durch die Schaffung einer Entwicklungsperspektive wird dazu beigetragen, dass die Aktivierung von Siedlungspotentialen größere Akzeptanz findet.

Hintergrund:
Als "Stadtdörfer" werden Ortsteile von kreisfreien und großen kreisangehörigen Städten bezeichnet, die in der Regel einen dörflichen oder ländlichen Charakter haben. Sie sind meistens mit der Stadt zu der sie gehören nicht baulich zusammengewachsen. Da "Stadtdörfer" weder Zugang zu den Förderprogrammen der Dorferneuerung haben, noch in die Förderkulisse der Städtebauförderung passen, startete das Ministerium des Innern und für Sport im Jahr 2016 das Modellvorhaben "Stadtdörfer", dass sich mittlerweile in der 3. Runde befindet.

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