Hochwasser und Starkregen: So schütze ich mein Haus

Die Starkregen- und Hochwasserereignisse der vergangenen Jahre – und ganz aktuell vor einigen Tagen in Andernach -  haben die Auswirkungen solcher Geschehnisse, die damit verbundenen Gefahren und Schäden stärker ins Bewusstsein der Menschen gerufen. Deshalb hat die Stadt gemeinsam mit einem Fachbüro ein >>Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept erstellt. Im Zuge dieses Projekts werden jetzt bis Ende September Beratungsgespräche für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger angeboten. Das von der Stadt beauftragte Fachbüro gibt Tipps und Hilfestellung, wie das eigene Haus besser geschützt werden kann. Interessierte können sich bei der Stadtverwaltung Andernach melden. Hier werden die Anfragen gebündelt, und dann Termine zeitnah mit dem Fachbüro und den Interessenten koordiniert. Die dabei entstehenden Kosten werden zu 90 Prozent vom Land übernommen.

Terminvereinbarung: Rainer Adams, Tel.: 02632/922-227, E-Mail hochwasser@andernach.de

Schon immer leben die Andernacher mit dem Rhein, mit seinen und Vorteilen, aber auch mit seinen Gefahren. Doch schon viele Jahre sind große Hochwasser ausgeblieben. Moderne Technik, die Pegelstände ziemlich genau vorhersagen kann und eine Hochwasserschutzwand vermitteln ein großes Sicherheitsgefühl. Doch dieses Gefühl ist trügerisch. Die Wetterlagen werden extremer, Hitzeperioden folgen Unwetter mit Starkregen und Überschwemmungen. Mit einem örtlichen Hochwasser-Vorsorgekonzept möchte die Stadt gegen das Vergessen der Ereignisse von 1993 und 1995 arbeiten und deutlich machen, dass der Rhein noch sehr viel höher steigen und dass dann die Schutzwand an ihre Grenzen stoßen kann, dass aber Vorbereitung und Vorsorge die verheerenden Folgen eines Extremereignisses abmildern können.