Stadion: Rasen-Qualität noch weiter verbessert

Die Zweitligafußballerinnen der SG 99 Andernach können sich freuen: Die Stadt hat jetzt den Stadion-Rasen noch weiter verbessert, obwohl das Geläuf in der Bewertungstabelle schon nicht schlecht abgeschnitten hat. In der 2. Bundesliga bewerten die gegnerischen Mannschaften und das Schiedsrichterteam die Rasenflächen bei allen Spielen. Hierbei lag der Rasen des Andernacher Stadions mit 12 Punkten im Mittelfeld. Spitzenreiter war der SV Werder Bremen mit 25 Punkten und Schlusslicht bildete der 1. FC Saarbrücken mit 6 Punkten.

„Wenn man bedenkt, dass das Andernacher Stadion in den 50er-Jahren gebaut wurde, weder Normaufbau noch notwendige Drainagen vorweist, so ist dies kein schlechtes Ergebnis“, sagt Oberbürgermeister Achim Hütten. Trotzdem möchte die Stadt Andernach mit den begrenzten Mitteln ein optimales Ergebnis erzielen. Auf Initiative des Sportamtes und Rainer Bous, Sachbearbeiter für Grünanlagen, wurde Green-Keeper Marco Junk engagiert, der seit 22 Jahren Head-Green-Keeper des Golfclubs Hillesheim ist und jährlich etwa 50 Fußballplätze auf Vordermann bringt. Nach eingehender Analyse mit Bodenproben und im Hinblick auf die jetzt günstige Jahreszeit wurde mit Unterstützung der Stadionkolonne und des Baubetriebshofs eine geeignetes Verfahren beschlossen.

Mit schweren Spezialmaschinen wurden zunächst 28 Tonnen Rheinsand auf die 8000 Quadratmeter große Spielfläche ausgebracht und der Boden anschließend durch Einschlitzen – ähnlich wie das Vertikutieren - extrem gelockert. Danach stand das Nachsäen mit einer Spezialsaat an. Albrecht Schmitz, Vorsitzender der SG 99 Andernach, bedankte sich vor Ort bei Willi Kaspari, Fabian Bleis und Frank Schleich von der Stadionkolonne für die gute Unterstützung.