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Die Stadt Andernach unterstützt private Initiativen zur Maskenherstellung

schutzmaske

Näherinnen und  Näher benötigen Gummilitzen - Spendenaufruf

Andernach. Die Stadt Andernach unterstützt private Initiativen, die Mund-Nasen-Masken herstellen. Solche Masken müssen bekanntlich in Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr sowie in verschiedenen weiteren Einrichtungen getragen werden. Da aber derzeit nicht ausreichend echte Schutzmasken erhältlich sind, haben bereits viele Haushalte und fleißige Näher und Näherinnen zuhause Masken für die Familie, für Freunde oder Nachbarn genäht. Dieses Zeichen der Nachbarschaftshilfe ist für Oberbürgermeister Hütten ein Zeichen der Hoffnung: „Das großartige Engagement der vielen, die jetzt Masken nähen, zeigt: Alles wird gut, wenn wir zusammenhalten!“

Auch die Verantwortlichen der Stadt Andernach und Mitglieder der Ehrenamtsinitiative Rheinland-Pfalz „Ich bin dabei“ sorgen sich um eine ausreichende Versorgung der Andernacher Bürgerinnen und Bürger mit Masken. Deshalb haben die Projektgruppe „Nähtreff“ der Ehrenamtsinitiative sowie weitere Andernacherinnen und Andernacher bereits losgelegt und Masken für diejenigen genäht, die ansonsten keinen Zugriff auf einen sicheren Mundschutz über den Handel haben. Allerdings mangelt es bereits an Gummilitzen, die derzeit im Handel nur zu überhöhten Preisen erhältlich sind. Deshalb ruft die Stadt dazu auf, noch brauchbare Gummilitzen zu spenden und auch alle Helferinnen und Helfer mit einer Spende zu unterstützen. Koordiniert werden die Spenden über den Ehrenamtsbeauftragten der Stadt Andernach, Rüdiger Schäfer, Telefon 0170/3115425. Die Stadt Andernach hat ein eigenes Spendenkonto eingerichtet; IBAN: DE75 5765 0010 0020 0038 02, Stichwort Coronamasken. Alle Helferinnen und Helfer sowie die Stadt danken schon jetzt für jede Unterstützung.
Auch wenn es sich bei selbstgenähten Masken weder um ein Medizinprodukt, noch um eine ausreichende persönliche Schutzausrüstung nach den strengen Maßgaben handelt, können diese „Community-Masken“ dennoch als Kleidungsstücke dabei helfen, die Geschwindigkeit des Atemstroms z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für „social distancing“ zu schärfen. Auf diese Weise kann ein Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung des Virus geleistet werden, so das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.