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Nehmt Rücksicht!

Achim Hütten

 Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

endlich treffen wir uns wieder auf den Straßen und in den Cafés. Wir gehen essen und shoppen – wenn auch alles noch mit Einschränkungen. Überall pendelt sich das Leben langsam wieder auf Normalniveau ein. Das ist wunderbar. Es ist aber auch nach der langen Zeit harter Beschränkungen und Isolation eine Herausforderung für uns alle. War es noch vor wenigen Monaten ganz normal, dicht an dicht irgendwo anzustehen, eng in einer Veranstaltung nebeneinander zu sitzen, sich mit Handschlag und Umarmung zu begrüßen – was natürlich weiterhin nicht möglich und sehr gefährlich ist - so reagieren die Menschen jetzt auch schon auf kleine Ansammlungen sehr unterschiedlich. Das reicht von nackter Angst bis zur völligen Ignoranz. Beide Extreme sind natürlich unangebracht, aber so unterschiedlich sind wir eben, die wir glücklicherweise in einer offenen und freien Gesellschaft leben dürfen. Das müssen wir nicht nur akzeptieren, sondern auch respektieren. Deshalb: Nehmt Rücksicht! Wir im Rheinland wissen: „Jeder Jeck ist anders“. Und damit sind wir schon seit Jahrhunderten bestens gefahren.

Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen. So meistern wir die Krise MIT ABSTAND am besten!

Bleibt gesund!

Euer 

Achim Hütten

 

Seid Vorbild, zeigt Verantwortung!

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

das Leben kehrt zurück. Unsere Kinder können teilweise wieder in Kita und Schule gehen – wenn auch mit Einschränkungen. Nach und nach öffnen alle Geschäfte. Endlich dürfen uns die Frisöre von den „Corona-Frisuren“ befreien. Auf den Spiel- und Bolzplätzen hören wir wieder Kinderstimmen. Wir können nun einen Freund oder eine Freundin einladen. Seit drei Wochen registrieren wir keinen neuen Corona-Fall in Andernach. Endlich lockert sich dieser Würgegriff, in dem uns das Virus seit vielen Wochen festhält und die Luft abschnürt.

Ob wir weitere Lockerungen erfahren, ob wir unser Leben komplett zurückbekommen, ob wir das Virus endgültig besiegen – das liegt an uns allen. Wir haben einen Meilenstein erreicht, aber noch nicht das Ziel. Deshalb müssen wir unbedingt weiter die Regeln befolgen: Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen, häufig Hände waschen, die Kontaktbeschränkungen beachten. Ich rufe Sie auf: Seid Vorbild, zeigt Verantwortung, lasst Vorsicht und Vernunft walten, dann schaffen wir das.

Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen – und wir halten zusammen durch. So meistern wir die Krise MIT ABSTAND am besten!

Bleibt gesund!

Euer  

Achim Hütten

 

Wir halten zusammen durch!

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

endlich gute Nachrichten: Seit mehr als zwei Wochen gibt es keinen neuen bestätigten Corona-Fall mehr in Andernach. Die Zahl der Infizierten und die Zahl der Genesenen ist Ende April gleich. Dieses Ergebnis ist nur möglich, weil Sie vorbildlich handeln und die lebenswichtigen Regeln einhalten. Die Kleinsten müssen dafür seit Wochen auf ihre Spielkameraden verzichten, die Eltern bringen nicht nur Job und Kinderbetreuung unter einen Hut, sie agieren auch noch als Ersatzlehrer. Die Großeltern dürfen ihre Enkel nicht sehen und sind in vielen Fällen einsam. Das sind große Lasten, die Sie, die wir alle tragen. Dass in diesen schweren Zeiten nachbarschaftliche Hilfen, ehrenamtliches Engagement wie beispielsweise das Nähen von Mund-Nasen-Schutz und ein rücksichtsvolles Miteinander aufblühen, ist ein wunderbares Signal, das Mut macht. Dafür gebührt Ihnen allen mein großer Dank.

Wir dürfen aber jetzt nicht nachlassen und aus den guten Zahlen schließen, Andernach sei frei von Corona oder das Virus sei gar besiegt. Das sind fatale Irrtümer. Niemand kennt die Dunkelziffer. Und das heißt: Trotz ermutigender Zahlen müssen wir weiter absolute Vorsicht walten lassen. Wir müssen uns nach wie vor strikt an Abstandregeln, Kontaktbeschränkungen, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, die Desinfektion der Hände halten – unser aller Gesundheit und Leben zuliebe. Werden wir jetzt unvorsichtig, wird uns eine zweite Infektionswelle treffen. Das wäre verheerend. Ich bin mir aber sicher, wir bleiben stark.

Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen – und wir halten zusammen durch. So meistern wir die Krise MIT ABSTAND am besten!

Bleibt gesund!

Euer  

Achim Hütten

 

Frohe Ostern!

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

Ostern ist für Christen das wichtigste Fest des Jahres, denn in den Ereignissen vor mehr als 2000 Jahren liegen die Wurzeln des christlichen Glaubens und der Hoffnung. Das Christentum besteht wie Islam und Judentum aber auch aus Gemeinschaft, aus dem Miteinander, das wir gerade an Festtagen gewöhnlich pflegen. Aber Familienfeiern, Gottesdienste mit der Gemeinde, gemeinsame Unternehmungen sind derzeit nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass wir die Gemeinschaft nicht doch pflegen können – diesmal eben anders. Wie wäre es mal wieder mit einem handschriftlichen Brief an einen alten Freund? Ein Telefonat, eine SMS, ein Chat, ein Videoanruf, ein Blumenstrauß vor der Haustür oder eine Einladung zum Essen per Pizzaboten – wir leben auch jetzt unsere Gemeinschaft auf anderen Wegen weiter, weil das „Wir“ stärker ist als das Virus.

Das erlebe ich, das erleben wir tagtäglich. Nachbarschaftliche Hilfen wachsen ständig in diesen Tagen. Immer mehr Menschen zeigen privat Initiative und erklären sich beispielsweise bereit, Schutzmasken zu nähen. Firmen stellen Krankenhäusern Desinfektionsmittel zur Verfügung. Das „Wir“ macht uns stark. Es trägt uns durch die Krise. Und ich habe mehr als nur Hoffnung, dass dieses neu erwachte „Wir-Gefühl“ auch nach der schwersten Zeit seit mehr als 70 Jahren unsere Gemeinschaft, unser Zusammenleben, unser Miteinander prägt. In China werden für das Wort Krise zwei Begriffe zusammengesetzt, die in ihren Schriftzeichen gleiche Elemente enthalten. Es sind die Begriffe „Gefahr“ und „Chance“ – oder wie wir im Rheinland sagen: „Nichts ist so schlecht, dass es nicht auch für etwas gut wäre“.

Liebe Andernacherinnen und Andernacher, die Fallzahlen und Entwicklungen dieser Tage geben Anlass zur Hoffnung – nicht zur Entwarnung. Halten wir uns weiter an die Regeln, sorgen wir weiter dafür, dass diese Krise bald zu Ende geht, dass wir uns endlich wiedersehen.

Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen. So meistern wir die Krise MIT ABSTAND am besten.

Frohe Ostern und bleibt gesund!

Euer

Achim Hütten

 

Nehmt Rücksicht - haltet Abstand!

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

die Tage werden länger, das Wetter schöner, und die Natur blüht richtig auf. Herrliche Sonnentage und Ostern stehen vor der Tür. Doch anstatt Ausflugspläne zu schmieden, Familienfeiern vorzubereiten, sich auf die ersten Biergartenbesuche zu freuen oder gar einen Kurzurlaub anzutreten, müssen wir uns auf weitere Wochen des Verzichts einstellen. Auch wenn einige Experten ein Licht am Ende des Tunnels sehen und von sinkenden Steigerungsraten bei den Neuinfektionen sprechen, so reden wir immer noch Steigerungen – weder von Stillstand und schon gar nicht von einem Rückgang. Deshalb müssen die tiefen Einschnitte in unser Leben zwingend weiter aufrecht erhalten bleiben. Mit jedem Tag, an dem die stringenten Regeln andauern, verlieren aber auch mehr und mehr Menschen verständlicherweise die Geduld, die Einsicht und manchmal die Nerven. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir müssen solidarisch bleiben. Seid nachsichtig! Nehmt Rücksicht! Haltet Abstand! Wir können nicht umkehren. Wir gehen weiter und gewinnen.

Sicherlich haben Sie schon mitbekommen, dass wir an den kommenden Wochenenden – auch über Ostern – die Parkplätze am Traumpfad „Höhlen- und Schluchtensteig“ sperren und dies auch kontrollieren werden. Wir haben diese Nachricht an die Medien vor allem in Nordrhein-Westfalen weitergegeben. Wir dürfen es nicht zulassen, dass in diesen Zeiten Menschen von weit her zu uns reisen und damit das Ansteckungsrisiko auch für uns erhöhen – wie es leider während vergangener Wochenenden der Fall war. Das Sperren der Parkplätze dient dazu, den Massenansturm auf den Traumpfad zu verhindern. Der Weg selbst bleibt für Einzelwanderer und Jogger geöffnet. Auch die Straße zum Traumpfädchen auf dem Krahnenberg werden wir wieder so beschildern, dass eine touristische Nutzung derzeit nicht möglich ist. Wir befinden uns damit im Einklang mit der Bundeskanzlerin, möglichst keine Ausflüge zu unternehmen.

Ich wünsche uns allen, dass bald wieder andere Themen unseren Alltag bestimmen – vor allem, dass wir uns wieder treffen und gemeinsam etwas unternehmen können, dass die Geschäfte wieder öffnen – kurzum: dass das Leben wieder regiert. Bis es aber so weit ist – besser gesagt - damit es wieder so weit kommt, müssen wir uns noch zusammenreißen.

Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen. So meistern wir die Krise MIT ABSTAND am besten.

Haltet durch und bleibt gesund!

Euer

Achim Hütten

 

Haltet durch!

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

wir gehen nun in die dritte Woche mit Beschränkungen und Einschnitten in unser Leben, die uns noch vor kurzem zu Millionen in Deutschland auf die Straßen getrieben hätten. Doch die Straßen sind menschenleer. Denn die Vernunft der ganz überwältigenden Mehrheit von Ihnen ist zu stark. Für dieses ein- und umsichtige Verhalten bin ich Ihnen sehr dankbar. Dies ist die Grundlage dafür, dass wir das Virus besiegen. Deshalb bitte ich Sie von ganzem Herzen: Haltet durch! Lassen Sie uns weiter so besonnen und entschlossen diesen unsichtbaren Feind bekämpfen. Wir sind schon zu lange unterwegs, um jetzt schwach zu werden.

Dass diese Krise – so schlimm sie ist – auch Positives befördert, wird in unserer Stadt in vielen Bereichen deutlich. Nehmen wir den Einzelhandel, den die Situation mit voller Wucht getroffen hat. Die allermeisten Geschäftsleute mussten ihre Läden schließen und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Aber anstatt zu zaudern, sind viele Geschäftsleute mit der Aktionsgemeinschaft Andernach Attraktiv in die Offensive gegangen. „First Friday on tour“ heißt die tolle Online-Aktion. Mit ein paar Klicks unter https://www.first-friday-andernach.de/on-tour wird Ihre Bestellung auf den Weg gebracht und zu Ihnen nach Hause geliefert. Unterstützen Sie doch das innovative Angebot – wir brauchen unseren Einzelhandel in Andernach nach der Krise mehr denn je.

Ein weiteres Beispiel ist die Unterstützung des Angebots unserer Feuerwehr, Menschen in Quarantäne bei der Besorgung von Dingen des täglichen Lebens zu unterstützen. Hier haben sich schon einige Freiwillige gemeldet, die helfen. Zahlreiche Nachbarschaftshilfen haben sich in der Kernstadt und in den Stadtteilen gebildet. Unserem Spendenaufruf fürs Stiftshospital sind viele Andernacher Unternehmen gefolgt: es wurden Schutzanzüge, Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.  Ärzte, Pflegerinnen und Geschäftsführung waren dankbar und gerührt über so viel Hilfsbereitschaft. 

Liebe Andernacherinnen und Andernacher, wie Sie sehen leben wir in einer intakten Gemeinschaft – trotz Krise. Sorgen Sie mit dafür, dass es so bleibt, auch wenn uns womöglich noch harte Zeiten bevorstehen.

Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen. So meistern wir die Krise MIT ABSTAND am besten.

Haltet durch und bleibt gesund!

Euer

Achim Hütten

 

Dankt den Verkäuferinnen und allen, die für uns im Einsatz sind!

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

wir müssen derzeit Einschnitte in unser Leben hinnehmen, die gravierend sind. Fast nichts ist mehr so wie noch vor vier Wochen. Kindergärten und Schulen geschlossen. Alles kulturelle und gesellschaftliche Leben steht still. Treffen mit Verwandten und Freunden, eine Umarmung, ein anerkennendes Händeschütteln – nicht mehr möglich. Und immer steht hinter allem die latente Angst, sich irgendwo anzustecken. Das alles trifft uns hart.

Doch denken wir in dieser Zeit ganz bewusst an die Menschen, die nicht zu Hause bleiben können, die dafür sorgen, dass unsere Versorgung – unser System – nicht zusammenbricht. Denken Sie an die Verkäuferinnen und Verkäufer in den Lebensmittelgeschäften und Supermärkten. Sie stehen an der Front. Sie müssen nicht nur ihre Arbeit verrichten, sondern bekommen auch die Not und Ängste der anderen Menschen hautnah zu spüren – teils noch ohne ausreichenden Schutz. Denken Sie an die Beschäftigten im Gesundheitssystem und in den Verwaltungen, an die Busfahrerinnen und Busfahrer – denken Sie an alle, die in dieser schweren Zeit für uns im Einsatz sind. Schenken Sie Ihnen ein Lächeln, ein Wort des Danks. Diese Menschen leisten Unglaubliches!

Bedanken möchte ich mich aber auch bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ihre Vernunft und Einsicht, die geltenden Regeln zu befolgen, ist vorbildlich. Bitte behalten Sie diese Einstellung bei. Wir alle wissen nicht, wie lange der Weg durch diese schwere Zeit noch wird.

Apropos Weg: Am vergangenen Wochenende kamen die Menschen teils von weit her – sogar aus dem benachbarten Ausland – um auf unseren Traumpfaden und Traumpfädchen zu wandern. Die Parkplätze waren überfüllt. Das ist nicht mit der momentanen Situation vereinbar. Ich appelliere an alle: Nutzen Sie Wander- und Freizeitmöglichkeiten vor Ihrer Haustür. Fahren Sie nicht in andere Gebiete und Regionen. Und bitte: Halten Sie Abstand – auch in Wald und Flur.

Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen. So schaffen wir die Krise MIT ABSTAND am besten.

Bleibt gesund!
Euer

Achim Hütten

 

Bitte bleibt zu Hause!

Liebe Andernacherinnen und Andernacher,

wir erleben derzeit auch in unserer Stadt eine seit Bestehen der Bundesrepublik noch nie dagewesene Situation. Sie fordert unsere Solidarität, unsere Vernunft und unsere Demut. Ein „weiter wie bisher“ geht nicht mehr – es ist lebensgefährlich. Denn uns droht eine riesige Ansteckungswelle.

In dieser komplizierten Lage geht es trotzdem um etwas ganz Einfaches: Wir müssen das Virus eindämmen! Und hier hilft auch ein ganz einfaches Mittel: Halten Sie Abstand! Bleiben Sie zu Hause! Natürlich können Sie mal mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner – eben nur zu zweit – einen Spaziergang in unserer Natur oder den herannahenden Frühling draußen auf einer Bank genießen. Aber auch hier gilt: Halten Sie Abstand zu ihren Mitmenschen. Bilden Sie keine Gruppen.

Diese Maßgaben dürfen wir nicht ignorieren. Das können wir uns nicht erlauben. Halten wir uns nicht daran, erhöhen wir die große Ansteckungsgefahr noch weiter und werden uns deshalb künftig überhaupt nicht mehr im Freien aufhalten dürfen. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Wir Andernacher leben zusammen, wir Andernacher halten zusammen. So schaffen wir die Krise MIT ABSTAND am besten.

Bleibt gesund!

Euer

Achim Hütten

 

 

Oberbürgermeister Achim Hütten

Nach § 47, Abs. 1 i.V.m. § 28, Abs. 2 Satz 2 der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz (GemO RP) leitet ein Oberbürgermeister die Stadtverwaltung einer kreisfreien und großen kreisangehörigen Stadt und vertritt die Stadt nach außen. 

Der Oberbürgermeister führt den Vorsitz im Stadtrat und in den Ausschüssen, die in seinen Dezernatsbereich fallen. Er ist Dienstvorgesetzter aller Bediensteten.

Sekretariat:
Ilona Schmitt, Rufnummer: 02632 / 922-113
oberbuergermeister@andernach.de

Verwaltungsgliederungsplan Dezernat I