Jugendscout

Das Jugendscout-Projekt will arbeitslose/nicht erwerbstätige, sich derzeit nicht in schulischer oder beruflicher Bildung befindende Jugendliche unter 25 Jahre vor Ort erreichen und sie dabei unterstützen, einen Zugang zu angemessenen Aktivierungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangeboten zu erhalten.
Dabei sollen vor allem jene Jugendliche angesprochen werden, die derzeit noch nicht von den im SGB II und SGB III vorgesehenen Unterstützungsangeboten erreicht werden.
Der Schwerpunkt der Arbeit der Jugendscouts liegt in der beruflichen und sozialen Integration von Jugendlichen unter 25 Jahren, die wegen sozialer Benachteiligung oder individueller Beeinträchtigung Schwierigkeiten beim Übergang in Ausbildung und Beruf haben und als „benachteiligte Jugendliche“ gelten (z.B. Jugendliche ohne Schulabschluss, arbeitslose, leistungsschwache, psychisch belastete oder sonst schwer vermittelbare Jugendliche, Ausbildungsabbrecherinnen und Ausbildungsabbrecher). Die Teilnahme steht allen Jugendlichen dieser Zielgruppe offen, auch wenn sie sich nicht im Leistungsbezug befinden.

Die Arbeit der Jugendscouts beinhaltet folgende konkrete Aufgaben:

  • aufsuchende Arbeit (Beziehungsarbeit)
  • persönliche Vor-Ort-Beratung und soziale Betreuung
  • Vermittlung in Aktivierungs-, Berufsorientierungs- und Qualifizierungsprojekte, der Kontakt    zu den Jugendlichen soll dabei während der Projekte aufrechterhalten bleiben,
  • umfassende Betreuung der Jugendlichen während des gesamten Eingliederungsprozesses und
  • Durchführung folgender Theoriemodule:
  • Bewerbertraining/Berufsorientierung
  • Grundlagen finanzieller Lebensführung (Aspekte der    Schuldenvermeidung und     der  wirtschaftlichen Lebensführung)
  • Europa und ich
  • optionales Modul (selbst anzugeben)

Der Jugend-Scout arbeitet eng mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort, insbesondere den Trägern der Jugendhilfe, den Fallmanagern der Jobcenter bzw. optierenden Kommunen und den Agenturen für Arbeit zusammen.
Die Stelle wird zu 70 Prozent aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und zu 30 Prozent vom Job-Center Mayen-Koblenz finanziert.
Die Europäische Kommission fördert soziale Projekte in Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Förderung bezieht sich immer auf Zeiträume von sieben Jahren, die Förderperioden genannt werden. Die Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz umfasst den Zeitraum vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2020.

Mehr Infos:

Kontakt zum Jugendscout
BenedictHallerbach
Stadtverwaltung
Läufstraße 11
Zimmer 6
56626 Andernach

Gefördert durch