Grundlage für die weitere Entwicklung des Fördergebiets ist die Erstellung eines sogenannten „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ (ISEK) für die „Östliche Altstadt“. In diesem Konzept werden die bestehenden städtebaulichen Strukturen und Handlungsbedarfe untersucht, Entwicklungsziele formuliert und konkrete Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung des Gebietes abgeleitet.
Die hierfür erforderlichen Bestandsaufnahmen vor Ort beginnen noch im September. Das beauftragte Planungsbüro Planwerk Häuser aus Boppard wird dazu in den kommenden Wochen Begehungen im Untersuchungsgebiet durchführen. Dabei werden unter anderem die Nutzungsstruktur und der bauliche Zustand der Gebäude, öffentliche Straßen- und Platzräume, Grün- und Freiflächen sowie Verkehrs- und Wegebeziehungen erfasst und dokumentiert. Darüber hinaus werden weitere städtebauliche Handlungsbedarfe aufgenommen.
Die Bestandsaufnahme bildet eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungsschritte. Neben der fachlichen Analyse sollen dabei auch die Erfahrungen und Hinweise der Menschen vor Ort einfließen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben daher im Rahmen der Begehungen die Möglichkeit, mit den Planerinnen und Planern ins Gespräch zu kommen und Hinweise oder Anregungen zur Situation und zur zukünftigen Entwicklung der Östlichen Altstadt zu geben.
Die Stadt Andernach lädt die Bürgerinnen und Bürger dazu ein, diese Gelegenheit zu nutzen und sich aktiv in den weiteren Entwicklungsprozess einzubringen.
